Gemeinderat

Trinkwasserversorgung bleibt in Messen weiterhin ein Thema

Das Messner Wasser ist mit Chlorothalonil belastet.

Das Messner Wasser ist mit Chlorothalonil belastet.

Der Gemeinderat Messen diskutiert erneut über das Trinkwasser und Lösungen für die Versorgung der Bevölkerung.

Der Gemeinderat hat sich einmal mehr mit der Wasserqualität des Trinkwassers befasst. Nach der letzten Orientierung durch die kantonalen Behörden  in Sachen Chlorothalonil muss der Gemeinderat sozusagen von vorne beginnen. Die angedachten Lösungen mit Wasserbezug aus der Wasserversorgung Saurenhorn oder aus der Wasserversorgung Emmental bringen wenig. Denn auch dort werden die neuen Grenzwerte überschritten. Messen werde, wie Gemeindepräsident Bernhard Jöhr auf Anfrage erklärt, prüfen, ob zwei Quellen im Ortsteil Oberramsern ausgebaut oder neu erschlossen werden können. Zusätzlich arbeite man daran, Lecks in den Leitungen zu orten und zu flicken. Das bringe Erfolg: Man habe den Wasserverlust bereits um 30 Kubikmeter pro Tag reduzieren können.

Der Gemeinderat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass das Projekt Wärmeverbund planmässig vorankommt. Man habe in der Zwischenzeit mit allen interessierten Eigentümern das Gespräch gesucht und könne nun erste Berechnungen anstellen. «Wenn die Zahlen bekannt sind, dann können die Eigentümer sich überlegen, ob sie weiterhin mitmachen wollen oder nicht», meint Jöhr.

Weiter hat der Gemeinderat beschlossen, den Taxzuschlag für die Ausbildungsverpflichtung von Spitexorganisationen nicht an die Patienten weiterzuverrechnen. Laut Jöhr sind es 19000 Franken für alle Gemeinden, die der Spitex Aare angehören. «Der administrative Aufwand wäre immens.»

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