«Das Haftgericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft drei Wochen Untersuchungshaft angeordnet», sagt Haftgerichtsschreiberin Karin Scheidegger auf Anfrage. 

Damit U-Haft zulässig ist, muss eine Person einer Tat dringend verdächtig sein. Darüber hinaus muss ein besonderer Haftgrund gegeben sein: Flucht-, Verdunkelungs-, Ausführungs- oder Wiederholungsgefahr.

Weshalb das Haftgericht für den 53-jährigen Schweizer U-Haft angeordnet hat, wird nicht verraten. Gründe könnten keine genannt werden, weil daraus Rückschlüsse gezogen werden könnten, so Scheidegger. 

Nun liegt es an der Staatsanwaltschaft, welche den Todesfall untersucht. Dabei gehen die Abklärungen «in sämtliche Richtungen», wie diese am Mittwoch mitteilte.

Sie kann nach drei Wochen ein Haftverlängerungsgesuch stellen, oder auch den Festgenommenen in der Zwischenzeit wieder freilassen.

Ein 54-jähriger Schweizer war in der Nacht auf Montag erschossen in seiner Wohnung aufgefunden worden. Weil sich ein Mann zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung befand, wurde dieser festgenommen. Am Mittwoch stellte die Staatsanwaltschaft dann den Antrag auf U-Haft für den 53-Jährigen. (ldu)

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