Subingen
Kindertagesstätte aus Aeschi will ein zweites Standbein eröffnen

Die schulergänzenden Tagesstrukturen in Subingen werden durch die Kita nicht konkurrenziert, sondern ergänzt.

Rahel Meier
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Die Kindertagesstätte aus Aeschi soll das Subinger Angebot ergänzen.

Die Kindertagesstätte aus Aeschi soll das Subinger Angebot ergänzen.

Keystone

Die Kindertagesstätte Gwunderwelt in Aeschi soll in Subingen ein zweites Standbein bekommen. Leiterin Gordana Rab möchte damit die Kitas in der Umgebung entlasten. «Wir müssen in Aeschi vielen Familien absagen, weil wir keinen Platz mehr haben», bedauerte sie.

Die Kita Gwunderwelt ist ein Verein für ausserfamiliäre Kinderbetreuung mit klaren Tagesstrukturen. Für Rab stehen dabei das Wohlbefinden und die Bedürfnisse der Kinder an erster Stelle. Zudem liege ihr viel am Austausch mit den Eltern über Verhalten und Entwicklung deren Sprösslinge, betonte sie. Lorenzo Mira, Mitglied der Arbeitsgruppe, hob die Vorteile für die Kinder und auch für die Gemeinde hervor: «Die Kinder haben einen einfacheren Einstieg in den Kindergarten, und die Gemeinde würde an Attraktivität gewinnen», meinte er.

Könnte sich positiv auswirken

Die Gwunderwelt soll nicht in Konkurrenz zum Mittagstisch und zum Wurzeli stehen, sondern eine Ergänzung darstellen, bekräftigte Rab. Gemeinderätin Agathe Stettler könnte sich gar vorstellen, dass sich ein solches Angebot positiv auf den Mittagstisch auswirken würde, wo es mit den Anmeldungen immer etwas harzt. Die Kita wird für Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt offenstehen und 14 Plätze bieten. Eröffnen soll sie im Herbst 2021.

Die nächsten dringlichen Schritte, die die Arbeitsgruppe unternehmen muss, sind die Standortsuche und Abklärungen, ob es von Bund und Kanton Förderbeiträge gibt.

Unterstützung der Gemeinde bei der Standortsuche

Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold lobte die professionelle Präsentation an der Gemeinderatssitzung und war beeindruckt von den vielen personellen Ressourcen, die dem Team zur Verfügung stehen. «Eine solche Dienstleistung in die Gemeinde zu holen würde der Leistung der letzten Legislatur das Krönchen aufsetzen», äusserte Ingold seine persönliche Meinung. «Wir müssen diese Chance packen».

Der Grundtenor der übrigen Gemeinderäte ist ebenfalls positiv. Was den Standort anbelangt, werde die Gemeinde bei der Suche behilflich sein, versicherte Ingold. Darüber, ob die Container, die als Schulprovisorium dienten in Frage kommen, wird der Gemeinderat in einer nächsten Sitzung diskutieren.

Allenfalls sind Subventionen denkbar

Auch wie eine finanzielle Unterstützung aussehen könnte, steht noch im Raum. Das Reglement der Kita sieht für alle Kinder dieselben Tarife vor. Eine Beteiligung der Gemeinde könnte in Form von Subventionen erfolgen, die Familien mit geringeren Einkommen zugutekämen.

Eine gut ausgerüstete und ausgebildete Feuerwehr Hans Ruedi Ingold legt Wert auf eine gut ausgebildete Feuerwehr. Deshalb schickt er Praveen Wyss an einen Kommandanten- und Dominic Jost an einen Offizierskurs. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeuges für 305 000 Franken, wofür die Gemeindeversammlung grünes Licht gegeben hat.