Die Demonstration der Gruppe «Pro Raubtierpark René Strickler» am Sonntag entpuppte sich als inoffizielle Saisoneröffnung des Zoos. Diese war nicht illegal.

Im Urteil des Amtsgerichtes Bucheggberg-Wasseramt zur Vollstreckung der Räumung des Raubtierparkes in Subingen ist keine Einschränkung zur weiteren Tätigkeit des Parkbesitzers enthalten.

Das Areal muss einzig bis 14. Juli restlos geräumt sein. Zudem haben die Parteien noch die Möglichkeit, bei höheren Gerichtsinstanzen Berufung einzulegen.

Auch wenn keine Berufung gegen das Urteil erfolgt, oder dieses von den nächst höheren Instanzen bestätigt wird, bleibt es dabei, dass René Strickler bis 14. Juli volle Handlungsfreiheit hat. Es sei eine unschöne Angelegenheit, so das Oberamt, aber man sehe keinen anderen Weg.

Derweil hat Barbara Schäfer, die Initiantin der sonntäglichen Demonstration ihr Fazit gezogen. Die Gruppe habe die Petitionslisten ausgezählt. Bis zum Tagesende des Treffens hätten 358 Personen die Petitionsliste unterzeichnet. Die Listen sollen zu einem späteren Zeitpunkt dem Regierungsrat übergeben werden.

Die Anzahl der anwesenden Kinder und Jugendlichen habe zudem 360 betragen. Insgesamt hätten 718 grosse und kleine Tierfreunde den Weg in den Raubtierpark gefunden. 3600 Franken Spendengelder seien eingenommen worden. «Wir geben die Hoffnung nicht auf», so Barbara Schäfer in ihrer Mitteilung.

Bereits hat René Strickler auf der Internetseite des Raubtierpark die weitere Saison lanciert.

Ab wird der Park ab Karfreitag bis Ostermontag täglich von 9.30 bis 17 Uhr offen stehen. Danach öffnet Strickler den Park jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag.