Strassensanierung
Bei der Kirche Subingen ändert sich die Verkehrssituation

In Subingen will der Kanton einen Teil der Luzernstrasse sanieren. Dies auf der Strecke vom Kreisel bis zur Sportplatzstrasse. Gleichzeitig erfolgt eine Schulwegsicherung.

Urs Byland
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Künftig können Lastwagen aus dem Wegacker (links) nicht mehr auf die Luzernstrasse in Subingen in Richtung Kirche abbiegen.

Künftig können Lastwagen aus dem Wegacker (links) nicht mehr auf die Luzernstrasse in Subingen in Richtung Kirche abbiegen.

Hanspeter Bärtschi

Eigentlich empfiehlt die Beratungsstelle für Unfallverhütung die in diesem Perimeter liegenden Fussgängerstreifen «Tankstelle» und «Kirche», die beide auf dem Schulweg für die Kinder aus dem Quartier «Verenamösli» liegen, bezüglich ihrer Verkehrssicherheit zu beurteilen. Beide Fussgängerstreifen würden punkto Erkennungsdistanz und Sichtweite nicht den Normen entsprechen, weshalb die Beratungsstelle zu deren Entfernung rät.

Weil aber eine alternative Schulwegroute schwer umsetzbar sei und die Fussgängerstreifen in der Wunschlinie liegen, möchte der Kanton diese beibehalten. Im nun aufgelegten Projekt «Strassensanierung und Schulwegsicherung» sollen die notwendigen Sicherheitsmassnahmen realisiert werden. Die Fussgängerstreifen sollen den Normen entsprechend umgestaltet werden. Nicht Teil des Projektes ist aber der Fussgängerstreifen «Tankstelle», der in einem separaten Projekt umgestaltet wird.

Weiter soll der Radstreifen angepasst und vervollständigt werden. Die Bushaltestelle Subingen Kirche wird behindertengerecht umgestaltet. Der Belag wird im Perimeter saniert und die Einmündungen der Gemeindestrasse werden angepasst. Bei der Oeschbachbrücke ist auf der Fahrbahn ein Mittelstreifen vorgesehen. Wegen der Anpassung der Strassen- und Gehwegbreiten sind auf mehreren privaten Parzellen Massnahmen notwendig.

Drei Varianten für Fussgängerstreifen Kirche

Bei der Ausgestaltung des Projekts wurden drei Varianten für die Lage des Fussgängerstreifens und der Bushaltestelle bei der Kirche geprüft, weil der Gemeinderat ein Einbahnregime auf der Gemeindestrasse Wegacker ablehnte. Am Ende einigte man sich darauf, dass der Fussgängerstreifen östlich der Einmündung Wegacker das Pfarreiheim und die Kirche direkt verbindet.

Die Bushaltestellen werden westlich der Einmündung in den Wegacker platziert. Sie sind als Fahrbahnhaltestellen vorgesehen, so dass der motorisierte Verkehr hinter den haltenden Bussen warten muss. Wegen der Mittelinsel östlich der Einmündung Wegacker können Lastwagen nicht mehr Richtung Etziken ausfahren. Deshalb wird ein Signal «Abbiegen nach links verboten» für LKWs aufgestellt.

Die Kosten für das gesamte Bauprojekt werden auf insgesamt 1,885 Mio. Franken veranschlagt. Eine Sanierung der Oeschbrücke ist dabei nicht vorgesehen.