Subingen
Strassenbau: Gemeinderat findet provisorischen Kreisel «nicht optimal»

Der provisorische Kreisel an der Luzernstrasse ist baulich nicht optimal gestaltet, findet der Subinger Gemeinderat. Trotzdem soll die derzeitige Verkehrsführung erst einmal fortbestehen.

Marlene Sedlacek
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Der Gemeinderat möchte den provisorischen Kreisel auf der Luzernstrasse in Subingen in ein Definitivum überführen.

Der Gemeinderat möchte den provisorischen Kreisel auf der Luzernstrasse in Subingen in ein Definitivum überführen.

Hanspeter Bärtschi

Der Subinger Gemeinderat beschäftigte sich an seiner letzten Sitzung mit zwei strassenbaulichen Massnahmen, die die Sicherheit des Schnell- und Langsamverkehrs erhöhen sollen. Die Planungskommission hatte sich noch einmal intensiv mit den Verkehrsmassnahmen an der Kriegstettenstrasse auseinandergesetzt, vor allem mit der Einmündung des Föhrenwegs.

Der Gemeinderat entschied sich für die Variante mit dem Föhrenweg als Einbahnstrasse, in welche die Einfahrt von der Kriegstettenstrasse her nicht erlaubt ist, ausgenommen für Fahrräder. Damit gewinne man Platz für einen zwei Meter breiten Rad- und Gehweg, führte Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold aus. Um eine Wartezone beim Fussgängerstreifen zu gewährleisten, wird dieser gegen das Dorf hin verschoben. Die Möglichkeit, einen Warteraum durch Verbreitern der Brücke zu schaffen, wurde verworfen. Dafür bräuchte es eine Bewilligung vom Kanton für eine Eindolung des Gewässers.

Ebenfalls Thema war der provisorische Kreisel Luzernstrasse/Gewerbestrasse. Dieser sei baulich nicht optimal gestaltet, stellte Ingold fest. Es sei trotzdem sinnvoll, die Verkehrsführung so beizubehalten, bis die definitive Kreiselversion erstellt werde, war sich der Gemeinderat einig. Er wird ein entsprechendes Gesuch an den Kanton stellen. Der Entscheid, welcher Schmuck den Kreisel dereinst zieren wird, liegt im Ermessen der Gemeinde, denn diese wird ihn pflegen müssen. «Wir können uns hier künstlerisch betätigen», meinte Ingold scherzhaft. CVP-Gemeinderätin Agnes Roth schlug vor, einen Wettbewerb unter der Bevölkerung zu veranstalten.

Investition in Jugendarbeit

Die 30-köpfige Ministrantengruppe der katholischen Pfarrei Subingen möchte eine Reise unternehmen. Nun gelangte die Gruppe mit der Bitte an die Gemeinde, einen Beitrag an den Ausflug zu leisten. Die katholische Kirchgemeinde steuert 9 000 Franken bei. Teilweise kommt auch Unterstützung von den Eltern.

Die Gruppe hat zudem Gelder gesammelt. Der Gemeinderat stimmte einem Beitrag von 1 000 Franken zu. «Dies ist Jugendarbeit, ebenso wie der Turnverein oder der Fussballklub», sagte Ingold. In Jugendarbeit investiertes Geld sei immer gut angelegt, zeigte er überzeugt.

Viermal Zahnprophylaxe

Der Gemeinderat verabschiedete zudem den neuen Schulzahnpflegevertrag mit der Zahnärztin Jülide Hofmann. Es wurden einige Begriffsanpassungen vorgenommen. Die wesentlichste Änderung ist, dass die Zahnprophylaxe-Lektionen zukünftig viermal im Jahr stattfinden werden, anstatt nur zweimal wie bisher. So verlangen es die kantonalen Richtlinien.