Im Verenamösli geht es um die Schulwegsicherheit. Der bereits bestehende Fussgängerstreifen soll mit einer Mittelinsel versehen werden, damit die Kinder die Strasse besser überqueren können. Fast das Gleiche ist auf der Luzernstrasse zwischen der Kirche und dem Pfarramt geplant. Auch dort soll der Fussgängerstreifen mit einer Mittelinsel ausgestattet werden.

Halt auf Verlangen

Der Gemeinderat wünscht sich zudem auf der Luzernstrasse eine Ampelanlage für Fussgänger. Dabei geht es einerseits um die Schulkinder, aber auch um alle anderen Passanten. Die Ampelanlage würde auf Verlangen den motorisierten Verkehr auf der Kantonsstrasse stoppen und so die Sicherheit für die Fussgänger verbessern. Die Ampelanlage würde für den Rat am sinnvollsten auf der Höhe des «Oeschbrüggli» eingerichtet. Dafür könnte der zweite Fussgängerstreifen, der nur wenige Meter entfernt ist, aufgehoben werden.

Nicht einverstanden mit den Vorschlägen der kantonalen Behörden ist der Gemeinderat mit den Verkehrsmassnahmen an der Kriegstettenstrasse. Dort soll der Warteraum für die Fussgänger bei der Einmündung des Föhrenweges vergrössert werden, indem ein Einbahnregime für den motorisierten Verkehr eingeführt wird. Der Kanton möchte den Verkehr von der Kriegstettenstrasse in den Föhrenweg lenken, die Gemeinde möchte genau das Umgekehrte: Dass die Einfahrt untersagt wird und damit auch das Quartier von Verkehr entlastet würde.

Im Weiteren folgte der Gemeinderat dem Vorschlag der Planungskommission, die Stichstrasse beim ehemaligen Restaurant Bahnhof auf 5 Meter zu verschmälern und am Ende einen Wendeplatz zu erstellen. Damit wäre gewährleistet, dass der Kehrichtwagen oder die Schneeschneuze zu- und problemlos wieder wegfahren können. (rm)