Subingen
Stimmberechtigte schlucken prognostizierten Aufwandüberschuss

Obwohl der Aufwandüberschuss mit 699 880 Franken hoch ist, wurde das Budget 2016 von den 39 anwesenden Stimmberechtigten angenommen.

Drucken
Teilen
Das Budget 2016 sieht einen Aufwandüberschuss von 699 880 Franken vor. (Symbolbild)

Das Budget 2016 sieht einen Aufwandüberschuss von 699 880 Franken vor. (Symbolbild)

Keystone

Verschiedene Faktoren haben zu diesem schlechten Ergebnis beigetragen, wie Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold und Finanzverwalter Roland Kummli erklärten.

So hat der Personalaufwand um 50 000 Franken zugenommen, aufgrund von Personalmutationen, vorzeitiger Pensionierungen im Bildungsbereich, einer vierten Kindergarten- und einer dritten Gemeindearbeiterstelle.

Subingen erhält 552 000 Franken weniger mit der Einführung der Schülerpauschalen, die die bisherige Subvention der Lehrerbesoldung ablösen.

Mit dem neuen Rechnungsmodell HRM2 müssen um 72 000 Franken höhere Abschreibungen getätigt werden. Der Steuereingang sei demgegenüber stehen geblieben.

Vor allem bei den juristischen Personen wird ein Einbruch prognostiziert. Investiert werden total 1,786 Millionen Franken.

Dabei wird mit Einnahmen von 770 000 Franken gerechnet. Vorfinanziert ist ein Betrag von 200 000 Franken. Alles in allem resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von 785 780 Franken und ein Selbstfinanzierungsrad von 22,69 Prozent.

Mit dem Budget wurden die Tarife für das Frisch- (plus 50 Rappen) und das Abwasser (minus 50 Rappen) genehmigt.

Sanierung Industriestrasse

Die Stimmberechtigten genehmigten diverse Reglemente und Reglementsanpassungen sowie die Schlussabrechnung für die Sanierung der Industriestrasse.

Der Kredit von 360 000 Franken wurde um 18 800 Franken leicht überschritten. Im Kredit waren allerdings die Abbruchkosten für den Bahnschopf von 32 500 Franken nicht enthalten. (rm)