Finanzen

Steuersegen poliert die Gemeindekasse von Feldbrunnen-St. Niklaus auf

Vor allem Steuereinnahmen aus früheren Perioden, Quellensteuern und Spezialsteuern trugen zum guten Ergebnis bei. (Symbolbild))

Vor allem Steuereinnahmen aus früheren Perioden, Quellensteuern und Spezialsteuern trugen zum guten Ergebnis bei. (Symbolbild))

Überschüsse im letzten Jahr werden teils für Vorfinanzierungen eingesetzt. Unerwartet hohe Steuereinnahmen bescherten der Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus eine ausgezeichnete Rechnung.

Anstatt einen Aufwandüberschuss von 203'953 Franken weist sie einen Ertragsüberschuss von 656'578 Franken aus. Vor allem Steuereinnahmen aus früheren Perioden, Quellensteuern und Spezialsteuern trugen zu diesem guten Ergebnis bei. 490'000 Franken von diesem Gewinn werden zur Bildung von Vorfinanzierungen verwendet, nämlich 270'000 Franken für den Investitionskredit Ersatz Heizung im Schulhaus und 220'000 Franken für das Projekt Sanierung und Erweiterung Schulhaus. Beides sind Kredite, die die Gemeindeversammlung im Dezember bewilligt hatte. Somit bleibt ein Ertragsüberschuss von 166'578 Franken.

Höhere Kosten fielen hingegen für Bildung und Gesundheit an, sowie für Umwelt und Raumplanung als Folge der pendenten Ortsplanung.

Auch die Spezialfinanzierungen schlossen mit Ertragsüberschüssen ab. Bei der Abfallbeseitigung konnten die Gebühren per 1. Januar reduziert werden. Das Eigenkapital hat sich auf 5,4 Mio. Franken erhöht, der Selbstfinanzierungsgrad beträgt satte 1076 Prozent. Investitionen in der Höhe von 100'000 Franken wurden getätigt. Mit fünf zu zwei Stimmen bewilligte der Gemeinderat den Nachtragskredit für die Ortsplanung von 15'000 Franken zur Deckung des überschrittenen Verpflichtungskredits und für die Erledigung der verbleibenden Einsprachen. Der Gemeinderat verabschiedete die Rechnung einstimmig. Sie wird dem Souverän voraussichtlich am 24. August zur Absegnung vorgelegt, da die Gemeindeversammlung vom 25. Mai wegen der Coronakrise verschoben wird.

Planungsarbeiten schreiten voran

Als Sieger aus den fünf eingereichten Planungsprojekten für die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Feldbrunnen ist die Aarplan Architektur AG aus Solothurn hervorgegangen. Reto Vescovi, der der Gemeinde als unabhängiger Berater mit seinem Fachwissen zur Seite steht, will dem Gemeinderat das Vorprojekt bereits vor den Sommerferien präsentieren. Im November ist eine öffentliche Orientierungsversammlung geplant. Vescovi geht davon aus, dass vom Kredit von 220'000 Franken für die Planarbeiten Kosteneinsparungen im Bereich von 60'000 Franken möglich sind. Die Arbeitsgruppe, die sich mit dem Projekt befasst, besteht aus Repräsentanten des Gemeinderates, der Schule, der Finanzkommission und des Planungsbüros sowie Reto Vescovi als Bauherrenvertreter.

Lärm bei den Postfächern stört die Anwohner

Reklamationen von Anwohnern der Postfächer veranlassten Gemeindepräsidentin Anita Panzer dazu, bei der Post zu intervenieren und eine Verlegung der Postfächer aus der Sackgasse an eine Durchgangsstrasse zu verlangen. Für die Post komme dies jedoch nicht in Frage, da es zu teuer sei, erfuhr Panzer. Sie wird sich nun mit einem Schreiben an die Inhaber der Postfächer wenden, sie sollen doch bitte ihre Fahrzeuge auf dem Dorfplatz abstellen, um die Anwohnerinnen und Anwohner vor lästigen Wendemanövern und laufenden Motoren zu verschonen.

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