Lüsslingen-Nennigkofen
Steckt das Schild am Briefkasten, klingelt der Postbote

Mit der Schliessung der Poststelle in Lüsslingen-Nennigkofen kommt nun der Hausservice zum Zug. Mit einem Informationsschreiben der Post erhielten die Einwohner ein kleines Steckschild.

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Weil Lüsslingen-Nennigkofen keine Läden hat, wurde dieser Hausservice eingeführt. (Symbolbild)

Weil Lüsslingen-Nennigkofen keine Läden hat, wurde dieser Hausservice eingeführt. (Symbolbild)

Keystone

Weil Lüsslingen-Nennigkofen keine Läden hat, wurde dieser Hausservice eingeführt. In anderen kleinen Dörfern wie zum Beispiel Leuzingen ist es anders organisiert. In diesem Dorf gibt es eine kleine Poststelle im Volg. Die Kunden können dort selbständig ihre Postgeschäfte an dieser Poststelle tätigen.

Wird das Steckschild am Briefkasten befestigt, meldet sich der Postbote bei der nächsten Zustellungstour. Die Einwohner können ihre Postgeschäfte direkt an ihrer Haustüre erledigen. Allfällige Quittungen oder Rückgeld bringt der Pöstler am nächsten Werktag zu den Einwohnern nach Hause.

Folgende Dienstleistungen werden angeboten: Zahlungsverkehr in Schweizer Franken, Bestellung von Briefmarken oder Autobahnvignetten, Sendungsannahmen von Briefen Inland, Paketen Inland, Briefe Ausland, Paketen Ausland und Swiss-Express.

Einzahlungen und Geldbezug

Wer Einzahlungen tätigen möchte, legt die Einzahlungsscheine bereit und zählt die Beträge zusammen. Ist das Steckschild am Briefkasten angebracht übernimmt der Postbote bei der nächsten Zustelltour an der Haustür die Einzahlungen und zieht das Geld oder einen Postcheck ein.

Die Einwohner erhalten dann eine Bestätigung. Wer Geld beziehen möchte, muss zuerst einen Auszahlungsschein ausfüllen. Der Pöstler übernimmt bei der nächsten Zustelltour an der Haustüre den Postcheck und bestätigt den Empfang. Den Geldbetrag überbringt er am folgenden Zustelltag. (mgt)