Biberist
Statt des Restaurants kommt jetzt ein grosser Gewerbebau

Im Hohberg, wo vor bald 20 Jahren das gleichnamige Restaurant abbrannte, soll ein Gewerbebau realisiert werden. Am Montagabend fand eine Mitwirkung statt.

Rahel Meier
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Im Hohberg soll gebaut werden.

Im Hohberg soll gebaut werden.

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Im Hohberg, wo vor bald 20 Jahren das gleichnamige Restaurant abbrannte, soll ein Gewerbebau realisiert werden. Am Montagabend fand eine Mitwirkung statt. Da es keine Einwände gegen das Projekt gab, und die Vorprüfung beim Kanton positiv ausfiel, soll der Gestaltungsplan nun so rasch als möglich im Gemeinderat Biberist behandelt werden. Die Grundstücksnachbarn wurden in die Planung miteinbezogen, ebenso die Nachbargemeinde Lüsslingen-Nennigkofen.

Das Gewerbehaus Hoberg soll auf der Parzelle Biberist GB Nr. 1217 realisiert werden. Der Gewerbebau wird 46 Meter lang und 28 Meter tief. Mit dem Gestaltungsplan soll es möglich werden, 11 Meter hoch zu bauen. Im Erdgeschoss ist eine Nutzung durch Gewerbe definiert, im ersten Obergeschoss werden Büros- und Dienstleistungsbetriebe möglich und im zweiten Obergeschoss sind vier Wohnungen geplant. Das sei, so die ausführenden Architekten, der grösste Unterschied zum alten Projet, das im Jahr 2007 baugesuchsreif war, aber nie eingereicht wurde.

Mit dem Gestaltungsplan soll zudem die Möglichkeit geschaffen werden, gedeckte Autounterstände zu bauen. Verkehrstechnisch wird der Neubau von Biberist und der Bürenstrasse her erschlossen. Die Wasserleitungen werden aber von Lüsslingen-Nennigkofen her gelegt. Mit dem Neubau ist auch eine grössere Löschwasserreserve nötig.

Auch wenn der Neubau auf Biberister Boden steht, wird er von vielen als Dorfeingang für die Nachbargemeinde Lüsslingen-Nennigkofen wahrgenommen. Die Biberister Baubehörden machen die Bauherrschaft deshalb darauf aufmerksam, dass auch bei der Farbgestaltung des Gebäudes Rücksicht auf die Umgebung genommen werden müsse.

In den Gestaltungsplan ist auch ein Stück Land miteinbezogen, das zur danebenliegenden Firma Eclatin gehört. Diese möchte allenfalls später auch ausbauen, weiss aber, so Architekt Adrian Kaiser an der Mitwirkung, noch nicht, was sie für ihre Entwicklung effektiv braucht. Mit dem Gestaltungsplan ist definiert, dass Eclatin im Rahmen der Bauvorschriften auch künftig ausgebaut werden kann.

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