Balmberg
Startschuss im Seilpark: Nur die zehn Meter lange Rutsche lässt noch auf sich warten

Am Samstag startet der Seilpark Balmberg in die neue Saison. Eine zehn Meter lange Rutsche soll zu einem weiteren Highlight werden.

Raphael Karpf
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Bele Schmid ist bereit.

Bele Schmid ist bereit.

Hansjörg Sahli

Jedes Hindernis ist überprüft, dem Park wird noch der letzte Schliff verpasst. «Wir sind bereit», sagt der Betreiber Bele Schmid. Am Samstag öffnet der Seilpark Balmberg zur bereits elften Saison.

«Gut», lautet die verhaltene Antwort auf die Frage nach dem Befinden. «Man ist halt vom Wetter abhängig.» Das letzte Jahr verlief positiv, auch dank dem schönen Wetter kamen deutlich mehr Besucher in den Park als im Vorjahr. Dass es auch dieses Jahr wieder so wird, dafür hat er keine Garantie. Sein Team ist auf die schwierigen Bedingungen vorbereitet. Rund 25 Teilzeitangestellte unterstützen das achtköpfige Team. So kann Schmid auch kurzfristig auf die Bedingungen reagieren.

Der Seilpark Balmberg

Der Seilpark hat vom 14. April bis zum 4. November geöffnet. Er bietet zwölf verschiedene Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit insgesamt 234 Hindernissen. Die 580 Stellenprozente werden auf acht Mitarbeiter aufgeteilt. Rund 25 Teilzeit-angestellte unterstützen diese. (RAK)

Besucher dürfen bis zu drei Stunden im Park klettern, danach müssen die «Gstältli» abgegeben werden. Mit Spielplatz und Brätelstellen hofft Schmid aber, die Leute zu einem ganztägigen Ausflug verlocken zu können. Erste Reservationen sind bereits schon eingegangen. Viele davon von Firmen, die Mitarbeiteranlässe auf dem Balmberg planen.

Ein neues Hindernis

Rund 234 Hindernisse befinden sich im Park. Und ein weiteres soll schon bald hinzukommen: eine zehn Meter lange Rutsche in den Bäumen. Nächste Woche wird sie geliefert, und bereits Anfang Mai soll sie in Betrieb genommen werden. Aber auch an bestehenden Hindernissen wurden kleinere Veränderungen vorgenommen. «Es gibt immer zu tun.»

Sicherheitstechnisch befindet sich der Park seit drei Jahren auf dem neusten Stand. Das aus Frankreich stammende Karabiner-Sicherheitssystem «Clic-It» kommt im Park zum Einsatz. Dieses funktioniert über zwei Karabiner, die man nur nacheinander öffnen kann. So wird verhindert, dass sich ein Besucher aus Versehen komplett ausklinkt.

Optimistisch gestimmt

Auf die Frage, was er sich denn für die Zukunft wünsche, zeigt sich Schmid sehr bescheiden. Es solle weitergehen wie bisher. Unfallfrei und mit glücklichen Kunden. Und wenn das Wetter wieder Mal einen Tag vermasselt, will er sich davon nicht unterkriegen lassen. «Ein schlechter Tag ist nur ein schlechter Tag, am Ende ist die ganze Saison massgebend.»

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