Gerlafingen

Start ins Berufsleben: Über 60 Lernende am Einführungstag der Swissmechanic Solothurn

67 Lernende und ihre Ausbildungsverantwortlichen am Einführungstag im Ausbildungszentrum von Swissmechanic in Gerlafingen.

67 Lernende und ihre Ausbildungsverantwortlichen am Einführungstag im Ausbildungszentrum von Swissmechanic in Gerlafingen.

67 junge Lernende und gegen 60 Ausbildungsverantwortliche sowie Gäste fanden sich im Swissmechanic Ausbildungszentrum in Gerlafingen zum Einführungstag ein. Die überbetrieblichen Kurse werden die angehenden Berufsleute während ihrer Berufslehre in Gerlafingen absolvieren.

Der Einführungstag fand unter der Leitung das Geschäftsführers Enzo Armellino sowie dem gesamten Team von Swissmechanic Solothurn statt. Swissmechanic Solothurn bildet in Gerlafingen Polymechaniker EFZ, Produktionsmechaniker EFZ, Mechanikpraktiker EBA (zweijährige Lehre), Konstrukteure EFZ, Automatiker EFZ und Automatikmonteure EFZ aus. Den 63 jungen Männern und vier Frauen bot sich die Gelegenheit, das Ausbildungszentrum sowie die Instruktoren persönlich kennen zu lernen.

Neben Informationen über die Abläufe der überbetrieblichen Kurse, die Sicherheit am Arbeitsplatz, einem Rundgang durch das Ausbildungszentrum sowie der Abgabe der Kursunterlagen, erhielten die Lernenden eine erste Lektion über «Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz». Fabienne Plattner von infoklick.ch sensibilisierte die Lernenden unter anderem im Umgang mit dem Smartphone oder Social Media-Einträgen sowie dem Sprachgebrauch am Arbeitsplatz.

Bildungsdirektor Remo Ankli referierte über die Bedeutung der Berufslehre, gerade im Kanton Solothurn, der für seine zahlreichen Unternehmen mit mechanisch-technischen und elektrotechnischen-elektronischen Berufen bekannt sei. «In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne», sagte Ankli zu den Lernenden, die noch ganz am Anfang ihrer Lehrzeit stehen.

Der Kanton Solothurn wolle Industriestandort bleiben und brauche Fachkräfte - am besten natürlich selber ausgebildete Fachkräfte. Die Berufsbildung sei ein Erfolgsmodell, so Ankli. Mit Sorge beobachten die Verantwortlichen für Berufsausbildung aber die generell stark zunehmende Zahl von Lehrabbrüchen. Die Gründe dafür seien weitgehend unbekannt. Möglich sei, dass man heute viel mehr Lehrstellen zur Auswahl habe und es wesentlich einfacher sei, jederzeit in eine andere Lehrstelle zu wechseln, als noch vor ein paar Jahren. Möglich sei aber auch schlichte Fehlinformation – also ein völlig falsches Bild vom gewählten Beruf und seinen Anforderungen.

Diese Feststellungen macht man übrigens auch im Ausbildungszentrum von Swissmechanic in Gerlafingen. Und es ist einer der Gründe, weshalb Swissmechanic Solothurn auch in diesem Jahr wieder einiges unternimmt, um die eigenen Berufe bei den jungen Leuten bekannt zu machen. (mgt)

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