Deitingen
Standplatz wird schon bald realisiert

Gemeindepräsident Bruno Eberhard informierte seine Gemeinderatskollegen in der letzten Sitzung darüber, dass der Vertrag zwischen Deitingen, Flumenthal und den kantonalen Behörden in Sachen «Standplatz für Fahrende» zustande gekommen sei.

Drucken
Teilen
Der geplante Standplatz für Fahrende in Flumenthal.

Der geplante Standplatz für Fahrende in Flumenthal.

Felix Gerber

Flumenthal habe die Baubewilligung bereits erteilt, der Standplatz dürfte schon bald realisiert werden. Im Vertrag werden, so Eberhard, die Abrechnungsmodalitäten behandelt und festgehalten, dass der Standplatz für die Gemeinden kostenneutral ist. Letzteres hat unter anderem mit dem allfälligen Schulbesuch von Kindern von Fahrenden zu tun.

Im Weiteren hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 20 000 Franken für juristische Beratung gesprochen. «Wir wollen einen Juristen beziehen, bevor wir unsere Strategie beim geplanten Asylbewerberzentrum festlegen», erklärte Eberhard auf Nachfrage. In Deitingen sei der geplante Bau ein grosses Thema.

Am Mittwochabend präsentierte sich die Spitex Wasseramt im Gemeinderat. Die Spitex Deitingen ist auf Dauer zu klein, um überleben zu können. Deshalb wird über kurz oder lang eine Zusammenarbeit oder eine Fusion mit einem benachbarten Verein nötig werden. «Bei der Spitex Wasseramt wären wir sehr willkommen, so Eberhard. Zudem hätten die Verantwortlichen zugesichert, dass der Stützpunkt in Deitingen bestehen bleibt.

Strikte Sparvorgaben

Der Gemeinderat hat strikte Sparvorgaben für die Ressorts und die Kommissionen beschlossen. Alle beeinflussbaren Kosten sollen um zehn Prozent reduziert werden. «Wir wollen damit unseren Sparwillen dokumentieren.»

Einen Antrag eines Anwohners das Projekt für den Ausbau der Schulhausstrasse anzupassen hat der Gemeinderat abgelehnt. Der Anwohner wollte, dass die vorgesehenen Pflästerungen nicht realisiert werden, da dadurch die Lärmbelastung zunehme. Die Baukommission wies diesen Antrag ab und wurde vom Gemeinderat gestützt.
Für die Fluchtwegsicherung in der Zweienhalle wurden Arbeiten im Betrag von 21 275 Franken vergeben.

Die bestehenden Türen müssen mit einer speziellen Flucht- und Rettungswegtechnik versehen werden. Zusätzlich sind gewisse Arbeiten an der Haustechnik notwendig, damit die Haupteingangstüre elektronisch gesteuert werden kann.

Im Weiteren hat der Rat die Arbeiten für den Ersatz der Kanalisationsleitung Frauenholz-/Hohfurenstrasse für 75 770 Franken an die Bauunternehmung Sutter (Hellsau) vergeben. (rm)

Aktuelle Nachrichten