Bucheggberg
Spitexfusion: Noch fehlt die ganz grosse Begeisterung

Schon lange arbeiten die Spitexvereine Bucheggberg und Aare-Nord-So zusammen. 2015 beschlossen die Vorstände der beiden Spitexvereine zu fusionieren. Beim Verein Bucheggberg fehlt noch die grosse Begeisterung.

Rahel Meier
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Die Begeisterung für eine Fusionierung fehlt bei der Spitex Bucheggberg.

Die Begeisterung für eine Fusionierung fehlt bei der Spitex Bucheggberg.

Urs Byland

Schon lange arbeiten die Spitexvereine Bucheggberg und Aare-Nord-So (Balm bei Günsberg, Feldbrunnen-St. Niklaus, Günsberg, Kammersrohr, Rüttenen und Selzach) zusammen. 2015 beschlossen die Vorstände der beiden Vereine zu fusionieren. Während die Gemeinden im Leberberg grundsätzlich hinter der Fusion stehen, sieht die Situation im Bucheggberg anders aus. Die VGGB (Vereinigung Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten Bucheggberg) hatte deshalb letzten November eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Vor- und Nachteile einer Fusion der beiden Spitexvereine näher beleuchten soll, aber auch genauer untersucht, ob ein Zusammenschluss der Spitex Bucheggberg mit dem Alterssitz Buechibärg nicht sinnvoller wäre.

An der Sitzung der VGGB am Mittwochabend in Nennigkofen präsentierte Stefan Schluep (Schnottwil, Präsident Arbeitsgruppe) die Resultate. Diese zeigen, dass beide Varianten gangbar wären. Auch in der Arbeitsgruppe selbst habe sich keine deutliche Mehrheit zugunsten oder gegen die Fusion ergeben, so Schluep.

Die beiden Spitexvereine haben in der Zwischenzeit neue gemeinsame Statuten erarbeitet, die sie den Gemeinden zur Vernehmlassung übergeben möchten. Die Bucheggberger Gemeindepräsidenten haben sich deshalb dazu entschieden, diese Statuten nach den Sommerferien in ihren Gemeinderäten zu traktandieren und dem Spitexverein Bucheggberg eine Antwort zu geben. Denn bisher wurde die Diskussion nur in der VGGB geführt. «Vielleicht haben unsere Gemeinderäte ja ganz andere Ansichten als wir», so Herbert Schluep (Präsident VGGB).

Sportlicher Zeitplan

Martin Rüfenacht (Horriwil, Präsident Verband Bevölkerungs- und Zivilschutz Aare-Süd, Vbzas) informierte über den Stand der Arbeiten, die der Vorstand bisher erledigte. Als erstes freute er sich darüber, dass nun auch Biezwil, Biberist und Lüterswil-Gächliwil beigetreten sind. Zurzeit versuche man herauszufinden, welches die geeignetste Form sei, um die vier bestehenden regionalen Organisationen in eine zu überführen und möglichst viele Synergien zu nützen.

«Die Organisationen sind sehr unterschiedlich.» Noch nicht entschieden sei, ob die neue Organisation mit einer Kompanie oder mit zweien geführt werden solle. Bei zweien würde man eine Kompanie für Schutz und Betreuung und eine für alles Bauliche einsetzen.

Für die Stelle des Kommandanten seien 12 Bewerbungen eingegangen. «Zurzeit evaluieren wir, wo der Verwaltungsstandort der Vbzas sein soll.» Diverse Gemeinden hätten Platz in ihren Verwaltungen. Grossen Wert werde darauf gelegt, dass ein regionaler Führungsstab eingesetzt werde, der diesen Namen auch verdiene. «Und sehr wichtig ist offenbar allen politischen Behörden, dass der Zivilschutz nicht teuerer werden darf», so Rüfenacht weiter. «Am 1. Januar 2019 starten wir mit der neuen Organisation. Der Zeitplan ist sportlich, aber es ist machbar.»

Bucheggberg präsentieren

Bernhard von Allmen (Pro Buechibärg) zeigte kurz auf, was der Verein alles unternommen hat, um den Bucheggberg in ein gutes Licht zu stellen. Sicher am auffälligsten war der Stand am Solothurner Chästag. «Dort wollen wir auch dieses Jahr wieder präsent sein.» Drei Gilde-Köche werden Wild-Häppchen unter die Leute bringen und so die Wildsaison eröffnen. Im Sommer biete man wieder drei Mal einen Anlass im Rahmen von «Treffpunkt Buechibärg» an. Durchgeführt wird auch wieder der Bucheggberger Jass. Um den Veranstaltungskalender noch weiter zu verbessern, wolle man die Vereine im Bucheggberg nochmals anschreiben und sensibilisieren.