Aetingen

«Spatenstich» des Wärmeverbundes ist erfolgt

Der Schnitzelbunker soll Liegenschaften in der Nähe von Aetingen mit Wärme versorgen. (Symbolbild)

Der Schnitzelbunker soll Liegenschaften in der Nähe von Aetingen mit Wärme versorgen. (Symbolbild)

Der Wärmeverbund Aetingen AG hat mit dem Bau des Schnitzelbunkers begonnen. Ab Herbst wird dieser Wärme produzieren und Liegenschaften der Umgebung mit Wärme versorgen.

Beim Ökonomiegebäude der Familie Zbinden erfolgte der Spatenstich für den Schnitzelbunker des Wärmeverbundes Aetingen. Die Wärmeverbund Aetingen AG wird ab diesem Herbst mit einer grossen Holzschnitzelheizung Wärme produzieren und versorgt über eine zirka 1,8 Kilometer lange Fernwärmeleitung diverse Liegenschaften mit Wärme für Heizung und Warmwasser.

Als Standort für die Heizzentrale fand sich das Ökonomiegebäude der Familie Zbinden. Der Schnitzelbunker wird als Anbau neu erstellt. Ein Heizkessel mit insgesamt 450 Kilowatt Leistung wird diesen Sommer montiert. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat man 15 Liegenschaften unter Vertrag. Zu den Bezügern zählen nebst diversen Ein- und Mehrfamilienhäusern der Golfplatz Limpachtal mit dem Restaurant Limpach’s, die Kirchgemeinde Aetingen-Mühledorf mit der mittelalterlichen Kirche, dem Pfarrhaus und dem Kirchgemeindesaal sowie die Einwohnergemeinde Bucheggberg mit dem ehemaligen Schulhaus und dem Kindergarten.

Die Kosten für die erste Etappe belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Franken. Das Projekt wird mit einem Darlehen der Bürgergemeinde Aetingen und einem Bankkredit finanziert. Mit dem Kauf einer oder mehrerer Aktien à 1'000 Franken kann sich jeder am Wärmeverbund Aetingen beteiligen.

Der Verwaltungsrat der gegründeten Wärmeverbund Aetingen AG besteht aus Hans Jakob Andres (Präsident), Thomas Stutz (Finanzen) und Dominic Andres (Aktuar). (mgt/uby)

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