Zuchwil
SP-Ortspartei ist für den Verkauf des Widi-Areals

Bei der SP Zuchwil ist das Projekt Riversidepark unbestritten. Die Ortspartei empfiehlt, dem Landverkauf zuzustimmen.

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Die Swiss Prime Site will ihr Areal im Projekt Riverside weiterentwickeln. Die Widi würde das Areal ideal ergänzen.
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Riverside-Park und Widi-Areal
Das Widi-Areal gehört der Gemeinde
Das Widi-Areal ist Heimat für Fussballer, Tennisspieler und Eisstockschützen.
Der bestehende Riverside Businesspark würde ausgebaut
Anouk Kuitenbrouwer, Architektin und Städteplanerin erklärt auf dem Riverside-Areal ihre Pläne. Im Hintergrund soll künftig eine Allee an die Aare führen.

Die Swiss Prime Site will ihr Areal im Projekt Riverside weiterentwickeln. Die Widi würde das Areal ideal ergänzen.

zvg

Gemeindepräsident Stefan Hug führte die zahlreich erschienenen Parteimitglieder und Gäste an der Generalversammlung der SP Zuchwil in das Riverside-Projekt ein.

Er strich insbesondere die für die weitere Entwicklung von Zuchwil absolut zentrale Bedeutung des Geschäftes heraus und stellte es auf die gleiche Stufe wie die Planung des Gebietes Attisholz in Luterbach und Riedholz, des Weitblickquartiers in Solothurn, des Dorfzentrums Derendingen oder des Geländes der ehemaligen Papierfabrik Biberist.

Eine öffentliche Parkanlage

Weiter zeigte Hug auf, welche Entwicklung im neuen Riverside-Quartier vorgesehen ist: Die Ansiedlung neuer Betriebe wird angestrebt, die Schaffung von hochwertigem Wohnraum ebenso wie die Einrichtung eines Quartierzentrums.

Das Areal wird umweltgerecht erschlossen, das Verkehrsaufkommen soll minimiert werden, Grünstrukturen und der Zugang zur Aare sind weitere zentrale Elemente. «Die Entstehung eines Riversideparks, zugänglich für alle, entspricht einem klar geäusserten Bedürfnis aus der Mitte der Zuchler Bevölkerung», betonte er.

Das Projekt war an der Parteiversammlung unbestritten, und die Anwesenden empfehlen der Gemeindeversammlung dem Landverkauf im Widi und dem räumlichen Teilleitbild Riverside zuzustimmen.

Patrick Marti in den Kantonsrat

Im Weiteren wurde Gemeinderat Patrick Marti als Kandidat für die Kantonsratswahlen 2017 zuhanden der Bezirkspartei SP Wasseramt nominiert. Dem SP Zuchwil-Vorstand wurde die Kompetenz eingeräumt, zusätzliche Kandidatinnen und Kandidaten nachzunominieren, sofern sich geeignete Interessierte melden.

Im Anschluss an die ordentlichen Geschäfte orientierten Kantonsrätin Susanne Schaffner und Kantonsrat Simon Bürki über die geplante Steuerreform zugunsten der Juristischen Personen und zeigten mögliche Auswirkungen auf die Kantons- und Gemeindefinanzen auf. Dabei zeigte sich eindrücklich, dass sich Kanton und Gemeinden dafür wehren müssen, dass die entstehenden Ertragsausfälle kompensiert werden. Es darf nicht sein, dass die kleinen und mittleren Einkommen für die steuerliche Entlastung der Unternehmen aufkommen müssen.