Biberist
SP konnte sich nicht zwischen Bürki und Hug entscheiden

Stefan Hug oder Simon Bürki. Die Mitglieder der SP Biberist hatten keine leichte Wahl. Mehr als zwei Stunden wurden die beiden Kandidierenden befragt und ausgequetscht. Am Schluss gab es keinen Entscheid.

Rahel Meier
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Die SP will mit Simon Bürki oder Stefan Hug das Gemeindepräsidium übernehmen.

Die SP will mit Simon Bürki oder Stefan Hug das Gemeindepräsidium übernehmen.

Zur Verfügung gestellt

Bevor es zur schriftlichen Abstimmung kam, stellte Fränzi Burkhalter-Rohner den Antrag abzuwarten. «Wieso sollen wir jetzt schon bekannt geben, wen wir ins Rennen schicken. Wir haben zwei tolle Kandidaten. Wenn die Bürgerlichen niemanden bringen, dann haben wir die Option beide Kandidaten zu melden und können so trotzdem eine Wahl ermöglichen.» Dieser Antrag wurde von verschiedenen Parteimitgliedern unterstützt, aber mit 9 zu 20 Stimmen abgelehnt und so wurden die Stimmzettel ausgeteilt.

Das Ergebnis zeigte: Beide Kandidaten erhielten 14 Stimmen. So kam von Stephan Hug nochmals der Antrag abzuwarten und die Wahl auf den 16. März zu vertagen, auch aus Fairness gegenüber der beiden Kandidaten. Sonst könnte es zu einem Zufallsentscheid kommen.

Verschiedene Exponenten sprachen sich für oder gegen das Abwarten aus. Im Weiteren gab Othmar Beck (Wahlbüro) bekannt, dass nach einem zweiten Wahlgang mit einer Pattsituation das Los entschieden würde.

16 Personen entschieden sich schliesslich dazu, die Wahl auf den 16. März zu verschieben. 12 wollten wählen. Damit wird die SP ihren Kandidaten erst nach den Kantonsratswahlen bekanntgeben.