Die SP Bellach lud am Samstagmorgen zu einem Hearing mit den vier Kandidierenden für das Gemeindepräsidium. Das Interesse war gross, wie Co-Präsidentin Silvia Fröhlicher auf Anfrage erklärte.

Das Hearing wurde auch von interessierten Bellacherinnen und Bellachern besucht, die nicht der SP angehören. Die SP befragte jede(n) der vier Kandidierenden separat je eine halbe Stunde lang. Dabei gab es für alle die gleichen Fragen.

Zuerst ganze Themenkreise wie: Wieso kandidieren sie? Was denken sie über eine Steuersenkung? Wie wollen sie die Wählerinnen und Wähler von SP und Grünen ansprechen? Auch Tempo 30 auf den Gemeindestrassen wurde angesprochen. Dann gab es Fragen bei denen nur mit ja oder nein geantwortet werden durfte. Und als Letztes wurden fragen aus dem Publikum gestellt.

Grundsätzlich alle wählbar

Im Anschluss an das Hearing führte die SP ihre Parteiversammlung durch. Dabei wurde intensiv diskutiert. Die Partei entschied sich schliesslich dazu, für den ersten Wahlgang keine Wahlempfehlung ab, da grundsätzlich alle Kandidaten für sie wählbar sind. Es sei anzunehmen, dass es zu einem zweiten Wahlgang komme, so Fröhlicher. «Dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir uns auf eine Person festlegen werden.» (rm)

Wer das Hearing der SP am Samstag verpasst hat, der kann die Podiumsveranstaltung am 12. September im Turbensaal besuchen. Ab 20.15 Uhr werden nochmals alle vier Kandidierenden vor Ort sein und Fragen beantworten.