Rüttenen
Solothurner Eisenbahn Amateure zeigen grösste Ausstellung der Region

Am ersten Ausstellungstag haben rund 1000 Personen die Gelegenheit genutzt, die in der weiten Region grösste Modellbahnanlage zu besichtigen. Die SEA lädt auch am kommenden Wochenende wieder Freunde der Eisenbahn nach Rüttenen.

Christian Sutter
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Ausstellung der Solothurner Eisenbahn Amateure in Rüttenen
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Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
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Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
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Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
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Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen
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Impressionen von der Ausstellung Solothurner Eisenbahn Amateuere in Rüttenen

Ausstellung der Solothurner Eisenbahn Amateure in Rüttenen

Thomas Ulrich und Tina Dauwalder

Eine Güterkombination fährt gerade an einem IC Zug vorbei. Diese Szene oder was sonst alles alltäglich im Bahnverkehr in Realiltät zu beobachten ist, konnte letztes sowie am kommenden Wochenende an der jährlichen Ausstellung des Vereins der Solothurner Eisenbahn Amateure (SEA) in einer hoch detaillierten und technisch ausgefeilten Modellanlage besucht und betrachtet werden.

Die Anlage im ehemaligen Hallenbad im Schulhaus in Rüttenen besteht dort seit 2001 und wird ständig weiter ausgebaut. Gegenwärtig fahren die Modellzüge in fünf verschiedenen Systemen auf total 2,2 Kilomentern Geleise.

Der Präsident des SEA, Werner Baumgartner hält fest, dass der Ausbau der Anlage sich vor allem auf das Gelände beziehe. «Geleise selbst werden keine mehr verlegt», erklärt Baumgartner weiter.

Die Kapazitätsgrenzen seien räumlich erreicht. Angesprochen auf die Mitgliederzahl des Vereins in einer Zeit, in welcher Vereine allgemein immer mehr Mühe haben meint Baumgartner, dass der SEA immer noch 60 Mitglieder zählt, wovon etwa 20 aktiv seien.

Mut zu Neuem

Baumgartner betont, dass als Voraussetzung zum Mitmachen das Interesse und die Freude an Modellbahnen genüge. Allerdings müsse man auch Mut haben etwas Neues zu beginnen. «Nicht schon Angst haben davor, dass man das Handwerk des Modellbaus doch nicht lernen kann», unterstreicht Baumgartner.

Selber ist er auch in jungen Jahren bereits 1961 zum Verein gestossen. Mut zu Neuem sei immer seine Devise gewesen, und das gelte für eine aktive Tätigkeit im SEA auch. Gerade an die Elektronik trauten sich viele Leute nicht. Insbesondere die Computersteuerung weckt Berührungsängste.

Natürlich sei es notwendig, dass auch Fachleute aus verschiedenen Berufen aktiv mithelfen wie IT Spezialisten oder Elektroingenieure. Baumgartner betont, dass alle sozialen Schichten willkommen seien und es keine Ausgrenzungen gebe. Er führt weiter aus, «dass sogar Menschen mit Behinderungen mitmachen können, sofern dies machbar ist.»

Moderne Strukturen

Mut zu Neuem hatte Baumgartner auch im Zuge seines Antrittes als Präsident des Vereins im Jahre 2001 mit der Realisation eines strukturellen Umbaus. Der SEA ist heute nach betriebswirtschaftlichen Strukturen aufgebaut.

Die Umstrukturierungen ermöglichten in der Folge auch die Beschaffung der nötigen Mittel, um die ganze Anlage auf die heutige, moderne Elektronik und Steuerung umzurüsten.

In den letzten zehn Jahren wurden im Schnitt jährlich rund 35000 Franken verbaut, vor allem durch Investitionen in die Elektronik. In Zukunft werden die Kosten deutlich tiefer sein, da der Geländebau viel günstiger ist.

Hoher Andrang

Besucherinnen und Besucher tummelten sich zahlreich um die fahrenden Züge. Da fiel es dem einen oder andern jungen Gast schwer, die Züge und Landschaften nicht zu berühren. Die Faszinazion der Modellbahn hat auch gleich zwei Besucher erfasst, die spontan Interesse an einer aktiven MItgliedschaft äusserten.

Berührt hingegen darf in der Ausstellung der in echtem Massstab vorhandene ausrangierte Steuerwagen der Aare Seeland Mobil, der im Lichtschacht des ehemaligen Hallenbades auf einem Stück Echtgleis steht. Der Wagen ist als Klublokal eingerichtet, verfügt über die Originalbeleuchtung und bietet 32 Sitzplätze an.

An ersten Ausstellungstag vergangenen Samstag haben schätzungsweise bereits 1000 Personen die Gelegenheit genutzt, die in der weiten Region grösste Modellbahnanlage zu besichtigen.

Dieses Jahr ist das Tunnelkino als Gast an der Ausstellung dabei, welches sich wie der SEA gegen die geplante Schliessung des Weissenstein Eisenbahntunnels zwischen Oberdorf und Gänsbrunnen einsetzt.

Info: die Ausstellung ist am 21. und 22. November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr durchgehend geöffnet