Recherswil
Solidarität mit der Region zeigen

An der Gemeinderatssitzung in Recherswil wurde über ein Gesuch der Pro Senectute entsprochen und beschlossen die Beiträge für regionale Aufgaben so zu bezahlen, wie dies die Repla verlangt.

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Auch für das Stadttheater Solothurn wird die Gemeinde Recherswil zukünftig etwas zahlen.

Auch für das Stadttheater Solothurn wird die Gemeinde Recherswil zukünftig etwas zahlen.

Felix Gerber

Der Gemeinderat Recherswil will die Beiträge für die regionalen Aufgaben so, wie von der Repla verlangt, bezahlen. Die Kostenvereinbarung soll für vier Jahre unterzeichnet werden, sie muss aber noch von der Gemeindeversammlung genehmigt werden. Recherswil zahlt künftig 22 924 Franken pro Jahr.

Das teilt sich auf in: Stadttheater Solothurn 7393 Franken; Altes Spital Solothurn 1349 Franken; Zentralbibliothek Solothurn 9026 Franken; Kunsteisbahn Zuchwil 2626 Franken; Velostation Solothurn 315 Franken; Naturmuseum Solothurn 1119 Franken; Vernetzungsbeitrag 1096 Franken.

Auch dem Gesuch von Pro Senectute wurde entsprochen. Im Jahr 2017 wird die Gemeinde Recherswil einen Beitrag von 1 Franken pro Einwohner an die Institution überweisen. Damit soll das Defizit von Pro Senectute gedeckt werden.

Die Institution finanziert sich zu 95,5 Prozent aus Dienstleistungseinnahmen, Spenden und Bundessubventionen. Pro Senectute hat im Jahr 2014 41 Senioren aus Recherswil beraten und unterstützt, im Jahr 2015 waren es 42 Personen.

Der Gemeinderat Recherswil will aber auflisten, welche Beratungsstellen und Dienstleistungen er finanziell und mit welchem Betrag unterstützt, damit er eine Übersicht über die Ausgaben hat und besser steuern kann, welche Leistungen auch künftig mitfinanziert werden sollen und welche allenfalls nicht.

Der Gemeinderat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass es an der Gemeinde liegt, die Beerdigungskosten für einen Asylbewerber zu übernehmen, der in Recherswil gewohnt hat, bevor er in die Justizvollzugsanstalt im Schachen eingewiesen wurde, wo er verstarb.

Der Gemeinderat wünscht sich aber, dass er künftig nicht einfach nur die Rechnung (über 2000 Franken) bezahlen muss, sondern auch die Aufträge für die Beerdigung in einem solchen Fall selbst geben kann. (rm)

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