Fusion Top 2
«So nicht»– Fusionsgegner erregen die Gemüter

Auch die Fusionsgegner sind aktiv. Sie finden: «So nicht.» Mit Flyern werben sie gegen eine «mindere Stadt», gegen eine «völlig unnötige Eingemeindung» und für das Weiterführen des bisherigen «Super-Teamwork».

Drucken
Teilen
Die Fusiongegner wollen nicht das Zuchwil und Solothurn eins werden.

Die Fusiongegner wollen nicht das Zuchwil und Solothurn eins werden.

Oliver Menge

Aufgelistet werden Argumente, die gegen eine Fusion von Zuchwil mit der Stadt Solothurn sprechen. So will man beispielsweise nicht zur «minderen Stadt» im Fusionsgebilde werden.

In Solothurn wirbt das überparteiliche Komitee, das bereits vor den Gemeindeversammlungen der Top-5-Kandidaten aktiv war, für ein Nein an der Urne am kommenden Sonntag. In ihrem Flyer wird auf die Internetseite www.solothurn-verliert.ch aufmerksam gemacht.

Gleichzeitig werden sechs Argumente gegen eine Fusion aufgelistet. Dem bisherigen «Super-Teamwork» der beiden Gemeinden soll durch eine «völlig unnötige Eingemeindung» ein Ende gesetzt werden. Befürchtet werden eine zusätzliche Anonymisierung und mehr Bürokratie.

Das Hauptziel «Zusammenwachsen, was zusammengehört» sei bereits mit dem Ausscheiden von Langendorf und Bellach verfehlt worden. Während Solothurn über ein Netto-Vermögen verfüge, müsse Zuchwil eine Netto-Schuld ausweisen.

Zudem sei der Fusionsvertrag eine Blackbox, das Werben mit einem gleichbleibenden Steuerfuss leichtsinnig und die Fusion am Ende nicht günstiger. (uby)

Aktuelle Nachrichten