Oberdorf

Singen für einen guten Zweck: Kollekte geht an Menschen, die es nötig haben

Der Erlös der letztjährigen Konzerte floss in die Innensanierung der Kirche. Heuer wird der Erlös an Bedürftige verteilt.

Der Erlös der letztjährigen Konzerte floss in die Innensanierung der Kirche. Heuer wird der Erlös an Bedürftige verteilt.

Der Erlös der Kollekte zweier Konzerte des Projektchores in Oberdorf wird an Menschen verteilt, die einen Zustupf benötigen.

Besinnliche Lieder des Komponisten Jenkins, Lieder aus Taizé und ein fein gesungener Gospel fanden vergangenen Sonntag in der Kirche Oberdorf ihren Weg zum Publikum. Ein zweites Konzert folgt am 1. Dezember. Aufgeführt werden die Konzerte von einem Projektchor unter der Leitung von Florian Kirchhofer. Kirchhofer und Vreni Sieber sind die Initianten des Chores. Sie verfolgen damit einen rein sozialen Zweck. Der Eintritt ist gratis, und die Kollekte wird nach beiden Konzerten durch Pfarrer Hans Zünd an Menschen in der Region verteilt, die vor Weihnachten einen kleinen Zustupf gut brauchen können.

Erstmals lancierten Sieber und Kirchhofer im letztjährigen Advent den Projektchor, damals mit einer Kollekte für die Innenrenovation der katholischen Kirche Oberdorf. Aufgrund der erfolgreichen Aktion möchten sie die Idee weiterverfolgen und künftig jedes Jahr eine kleine Konzertreihe zur Unterstützung von Menschen in der Region durchführen.

Besinnliche Einstimmung in den Advent

Neben dem sozialen Zweck sind die diesjährigen beiden Konzerte auch als Einstimmung in die Adventszeit gedacht. «Das Publikum soll bei ruhiger Musik entspannen und einfach sein können», so Kirchhofer. Zwischen den Liedern werden auch besinnliche Texte gesprochen, unterlegt von einem Klangteppich des Chores und instrumentaler Begleitung. Die beiden Konzerte seien eine gute Vorbereitung auf eine hektische Vorweihnachtszeit, fügt Kirchhofer weiter an. Diese Einstimmung begann bereits vor der Kirche mit vielen Kerzenlichtern vor dem Eingang und ebenso in der Kirche.

Um die Ruhe nicht umgehend nach den Konzerten im Lärm untergehen zu lassen, bittet Kirchhofer jeweils darum, auf jeden Applaus zu verzichten.

Pfarrer Hans Zünd setzt aus theologischer Sicht einen Akzent dazu. «Ein Licht kommt in die Welt in Form von Licht und Klang», führt er aus, sowie in Form einer kleinen Bescherung in vorweihnachtlicher Zeit. So sei die Musik wie ein Wort Gottes. Zünd, welcher letztes Jahr selber mitsang, beschreibt die Atmosphäre als ruhig und friedlich.

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