Feldbrunnen-St. Niklaus

Simone Röösli löst Isabella Howald als Finanzverwalterin ab

Simone Röösli, neue Finanzverwalterin in Feldbrunnen-St. Niklaus.

Simone Röösli, neue Finanzverwalterin in Feldbrunnen-St. Niklaus.

Die Finanzverwalterin der Gemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus geht in Pension. Nun wurde ihre Nachfolgerin gewählt.

Der Gemeinderat Feldbrunnen-St. Niklaus hat eine Nachfolerin für Isabella Howald gewählt. Die langjährige Finanzverwalterin geht Ende Jahr in Pension. Die Nachfolgerin heisst Simone Röösli. Sie ist in Solothurn aufgewachsen und hat im Jahr 1993 das Handelsdiplom erhalten. Im Jahr 2000 hat sie den eidgenössischen Fachausweis Buchhalter erlangt.

Danach war sie 12 Jahre bei einer Firma in Burgdorf als Leiterin des Finanzwesens tätig. Seit 2012 arbeitet sie wieder im Kanton Solothurn und hat sich dabei auch im Bereich Personalvorsorge eingearbeitet. Simone Röösli wohnt heute in Wiedlisbach und ist in ihrer Freizeit meist sportlich beim Joggen, Wandern, Biken und Schwimmen unterwegs. Sie wird im Übrigen ab sofort an den Gemeinderatssitzungen teilnehmen, um sich in ihre neue Aufgabe einzuarbeiten.

Planungskredit für das Schulhaus

An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat in einer 1. Lesung über das Budget 2020 beraten. In der Investitionsrechnung ist auch ein Planungskredit von 220'000 Franken für Sanierung und Umbau Schulhaus (Honorarwettbewerb: 20'000; Voruntersuchungen: 14'000; Vor- und Bauprojekt: 160'000; Vorbereitungen: 10'000 und Reserve: 16'000 Franken) enthalten. Die Finanzkommission empfindet diese Kosten als zu hoch, weshalb der Gemeinderat den Kredit gemeinsam mit dem Planer an der Sitzung Ende Oktober nochmals hinterfragen wird. Ein weiterer grösserer Posten ist der Ersatz der Heizung im Schulhaus (245'000 Franken). Im Längweg Nord muss eine Wasserleitung für 52'000 Franken ersetzt werden.

In der Erfolgsrechnung wurden viele kleinere Beträge diskutiert und gekürzt. Grössere Diskussionen gab es um die Erhöhung der Lehrerpensen. Da die Schülerzahlen höher sind als bisher, ergeben sich aus Teilzeitpensen Vollpensen, was auch eine Erhöhung der Lehrerlöhne zur Folge hat. Moniert wurden auch die immer weiter steigenden Sozialkosten. Die Beiträge an das Schloss Waldegg (10'000 Franken für die Tröpfchenbewässerung Kräutergarten) wurden gesprochen, und die Beiträge an regionale Institutionen, für Kultur- und Sozialvergabungen im Budget belassen.

Eine der grössten Gebergemeinden

Feldbrunnen-St. Niklaus muss 2020 1,573 Mio. Franken in den Finanz- und Lastenausgleich zahlen. Der Beitrag ist zwar um 150'000 Franken tiefer. Trotzdem zahlt die Gemeinde auf die Anzahl der Bevölkerung gerechnet weitaus am meisten Geld ein.

Die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung zeigt, dass eine Gebührensenkung um rund 8 Prozent beim Abfall zu verantworten ist.

Weiter hat der Gemeinderat beschlossen, der neuen Organisation Standortförderung Espace Solothurn, hervorgegangen aus Innostep und Espace Solothurn Marketing, beizutreten.

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