Zuchwil

Siegerprojekt für Kebag Enova auserkoren – der Kamin gefällt schon mal

Das Siegerprojekt eines Studienwettbewerbs, das den Neubau gestalterisch vorzeichnet.

Das Siegerprojekt eines Studienwettbewerbs, das den Neubau gestalterisch vorzeichnet.

Zum Neubauprojekt der Kebag werden die Vorschläge der drei Finalisten des Architektur-Studien-wettbewerbs in Solothurn ausgestellt.

Rechtzeitig zur Generalversammlung der Kehrichtbeseitigungs AG (Kebag) am 1. Juni wurde das Siegerprojekt eines Architektur-Studienwettbewerbs erkoren. Der Generalversammlung wird das Projekt eines Neubaus zur Genehmigung vorgelegt.

Wie könnte der Neubau aussehen, wie könnten die Vorgaben gestalterisch umgesetzt werden, waren die Fragen des Wettbewerbes? Denn auf Wunsch der Standortgemeinde Zuchwil wurde zur Sicherung der gestalterischen und architektonischen Qualität des Neubaus ein Architektur-Studienwettbewerb öffentlich ausgeschrieben. Daran haben sich 22 Architekturbüros beteiligt und ihre Projekte eingereicht.

Aus drei Finalisten wurde nach eingehenden Diskussionen das Projekt der Firma Penzel Valier AG zum Siegerprojekt gekürt. Die Jury bestand aus drei Sachverständigen und zwei Vertretern der Kebag. Die Pläne und Modelle der drei Finalisten des Studienwettbewerbs werden zwischen dem 8. und 20. Mai 2017 in der Kulturgarage in Solothurn (Untere Steingrubenstrasse 19) öffentlich aufgelegt. Die Ausstellung ist täglich zwischen 17 und 19 Uhr offen. Am 15. Mai wird zudem die Bauherrschaft vor Ort sein und für zusätzliche Informationen zur Verfügung stehen.

Der Studienwettbewerb ist eine Sonderform. Im Dialog mit den ausgewählten Büros wurden Vorschläge erarbeitet. Die Finalisten werden für ihre Aufwände entschädigt. Preise gab es keine zu gewinnen. «Natürlich wird nun das Siegerprojekt weiterverfolgt», erklärt Kebag-Direktor Markus Juchli. Aber es werde sicher noch viele Diskussionen und Anpassungen geben. Denn der gestalterische Ausdruck der neuen Kebag müsse noch mit den technischen Anforderungen «verheiratet» werden. Jetzt schon klar ist aber: «Der Kamin gefällt uns.»

Altersgrenze erreicht

Nach über 40 Jahren Betrieb stösst die Kehrichtverwertungsanlage der Kebag an ihre Altersgrenze. Die Anlage soll deshalb bis 2025 durch einen Neubau ersetzt werden: die Kebag Enova. Die neue Anlage soll auf dem neusten Stand der Technik realisiert werden. Sie sei der konsequenten Wiederverwertung von Abfall, der nachhaltigen Energiegewinnung und der sicheren Versorgung der Region mit Fernwärme verpflichtet, schreibt die Kebag in einer Mitteilung.

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