Theater

Seniorenbühne Biberist steht für Senioren auf der Bühne

250 Personen freuten sich am ökumenischen Seniorennachmittag der katholischen und reformierten Kirchgemeinden in der Biberena über das Programm der Seniorenbühne Biberist. Mit dem bekannten Zitat «Ein Tag ohne Lacher ist ein verlorener Tag», hiess Diakon Max Herrmann die muntere Schar willkommen. Den Gesichtern der Besuchenden zu entnehmen, war dieser Nachmittag mit den sechs pointierten Sketches in Sachen Lacher fruchtbar.

Im «Autore-Knatsch» spielte Regisseur Helmuth Zipperlen selber die Rolle des Regisseurs und liess am Stück seiner Autorin keinen guten Faden. Peinlich jedoch für ihn zu erfahren, wer sich schliesslich hinter dem Pseudonym versteckt. Beim «Abendspaziergang» ist am Ende bei Käthi und Paul nicht mehr erkennbar, wer sich über den Mond freut oder sich über ein vermeintlich fehlendes Unterleibchen ärgert. Wirtin Dorli steht im Sketch «Fürobe im Hirsche» mit ihren Gästen Peter und Emil zwar auf Kriegsfuss, Langeweile aber erweist sich als noch schlimmer. Rosen führen im «Dr Hochzytsantrag» zu falschen Hoffnungen, oder etwa doch nicht?
Zwei Sketche stammen in dieser Saison aus der Feder von Susanne Zimmermann aus Subingen.

In der witzigen Szene von «Sudoku-Fieber» sitzen Martha und Dölf nur vermeintlich gemütlich beisammen. Dölf macht keinen Hehl daraus, dass er von diesem «Chinese-Klimbim-Zahle-Züg» gar nichts hält. Doch ein Telefonanruf seines Freundes bringt seine abschätzende Haltung ins Wanken. Im «Du chunnsch eh nid drus» ärgern sich die vier Frauen über die abschätzende Aussage ihrer Ehemänner wegen ihrer fehlenden Computerkenntnisse. Doch die Frauen schlagen den Männern ein Schnippchen.

Für elf Auftritte verpflichtet

Bereits elfmal ist Helmuth Zipperlen mit seinem engagierten Team in dieser Saison an verschiedenen Orten verpflichtet. Zu den Schauspielern gehören Heinz Fahrer, Ernst Gilgen, Hans und Suzanne Gränicher, Dorothea Hänggi, Werner Hofer, Rita Jörg, Käthi Lanz, Hedi Rüfenacht, Pia Schwegler, Lilly Vogt und Ernst Zürcher. Fürs Soufflieren ist Gerharda Wey verantwortlich, für die Maske Ruth Gilgen und die Technik Markus Vogt.
Ein Seniorennachmittag ohne gemütliches Zusammensein mit Zvieri sowie Walzer-, Marsch- und Polka-Klängen, diesmal mit den «Burgdorfer Giele», ist unvorstellbar. Bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern im Hintergrund bedankte sich die reformierte Pfarrerin Franziska Haller.

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