Bestens verankert
Seit 70 Jahren in Subingen: Schreinerei Balmer plant Generationenwechsel

Vor 70 Jahren gründete Paul Balmer in Subingen die Schreinerei Balmer. Heute beschäftig die im Dorf bestens verankerte Firma 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem bisherigen Projektleiter Thomas Schlup rückt nun ein langjähriger Mitarbeiter in die Geschäftsleitung nach, denn Geschäftsführer Marin Joss plant langfristig einen fliessenden Übergang an der Spitze des Handwerksbetriebs.

Hans Peter Schläfli
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Martin Joss (links) und sein designierter Nachfolger Thomas Schlup zwischen den Fenstern der Schreinerei Balmer.

Martin Joss (links) und sein designierter Nachfolger Thomas Schlup zwischen den Fenstern der Schreinerei Balmer.

Hans Peter Schläfli

Im Jahr 2009 hat Martin Joss die Firma von den drei Brüdern Balmer übernommen und mit 56 Jahren ist er eigentlich noch zu jung, um in die zweite Reihe zurückzutreten. «Wir verstehen uns bestens und arbeiten sehr kollegial zusammen», beschreibt Joss sein Verhältnis zum designierten Nachfolger Schlup. «Es soll in den nächsten Jahren ein fliessender Übergang erfolgen, den die Kunden kaum bemerken», verspricht Joss.

Ein bereits lange eingespieltes Team

Als langjähriger Mitarbeiter hat sich Thomas Schlup zum diplomierten Schreinermeister weitergebildet. «Wir sind ein eingespieltes Team und wir planen seit längerer Zeit die Zukunft. Ich freue mich, dass ich mich nun an der Firma beteiligen kann», sagt Schlup. «Wir verstehen uns bestens und arbeiten sehr kollegial zusammen. Keiner will den dominierenden Chef spielen, weshalb es keine Konflikte zwischen uns geben wird.»

Die Schreinerei Balmer ist breit aufgestellt, was ein grosser Vorteil sei, meint Schlup: «Die verschiedenen Bereiche ergänzen sich sehr gut. Wenn eine Sparte etwas weniger gut läuft, gleicht das eine andere Sparte wieder aus.» Küchen, Fenster, Innenausbau und Parkett im gehobenen Standard gehören zu den Spezialitäten des Handwerksbetriebs. Hausbesitzer, Restaurants und Arztpraxen in der Umgebung sind die Kunden.

«Wir arbeiten sehr gerne im Bereich des Umbaus», sagt Joss. «Wir pflegen den persönlichen Kontakt mit den Kunden und gehen auf spezielle Wünsche ein. Wir bieten alles aus einer Hand, was gerade im Küchenbau ein grosser Vorteil ist, weil wir die zeitlichen Abläufe immer im Griff haben.»

Raumhohe Fenster sind im Trend

Heimisches Schaffen, kurze Wege und traditionelle Schweizer Handwerksqualität sind weitere Merkmale, mit denen sich die in Subingen bestens verankerte Schreinerei Balmer seit 70 Jahren auszeichnet. Die Fenster werden im Hause aus Holz gefertigt. «Der Trend sind die raumhohen Fenster mit uneingeschränkter Aussicht», sagt Schlup. «Die Investition in neue, dreifach verglaste Fenster amortisiert sich in einigen Jahren über die Einsparungen bei den Energiekosten. Und man macht etwas Gutes für die Umwelt.»

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