Oberdorf
Seit 30 Jahren aktiv, die Grünen wollen mitreden

Die Grünen der Amtei Solothurn-Lebern haben in Oberdorf die drei Bisherigen und 14 neue Kandidierende für die Kantonsratswahlen nominiert.

Nadine Schmid
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Von links: Heinz Flück, Remo Meister, Christof Schauwecker, Georges Schild, Fabien Choffat, Felix Glatz-Böni, Stephan Flückiger, Brigit Wyss, Herbert Schmid,Verena Gügi, Barbara Wyss Flück, Stefan Buchloh, Alice Fähndrich, Christian Stampfli, Thomas Kaegi, Melanie Uhlmann und Robert Amiet.

Von links: Heinz Flück, Remo Meister, Christof Schauwecker, Georges Schild, Fabien Choffat, Felix Glatz-Böni, Stephan Flückiger, Brigit Wyss, Herbert Schmid,Verena Gügi, Barbara Wyss Flück, Stefan Buchloh, Alice Fähndrich, Christian Stampfli, Thomas Kaegi, Melanie Uhlmann und Robert Amiet.

Samuel Röösli

Im Schalterbuffet am Bahnhof in Oberdorf trafen sich die Grünen der Amtei Solothurn-Lebern am Montagabend, um ihre siebzehn Kandidaten für die Kantonsratswahlen zu nominieren. Marianne Urben aus dem Vorstand moderierte den Anlass, bei dem jeder Kandidat eine Minute Zeit hatte, sich vorzustellen. Den drei Bisherigen Kantonsräten, Barbara Wyss Flück, Felix Glatz-Böni und Brigit Wyss, die sich erneut zur Wahl stellen, wurde etwas mehr Zeit zugesprochen.

Brigit Wyss, die auch um den Sitz im Regierungsrat kämpfen wird, ging in ihrer Ansprache auf die verlorene Abstimmung vom Wochenende ein. «Wir sind alle sehr enttäuscht. Aber wir haben eine super Kampagne geführt. Diese hat den Boden bereitet für die Diskussionen zur Energiestrategie 2050.» Wyss sprach dann weiter über die Partei der Grünen und dass die Zeit für die Partei gekommen sei, in der Umsetzung der Anliegen mitzuwirken. «Wir sind seit dreissig Jahren politisch aktiv und sind nun gross genug geworden.»

Grosse Vielfalt

Die Grünen geben sich sehr zufrieden über die Liste und zuversichtlich, Stimmen zu ergattern. Neben bekannten Gesichtern, die sich bereits zur letzten Wahl stellten, befinden sich einige, die zum ersten Mal antreten. Dabei kämpfen sowohl jüngere wie auch ältere Kandidaten um einen Sitz.

Auch die ältesten Kandidaten machten deutlich, dass sie genauso voller Tatendrang sind. «Ich habe noch viel Kraft, ich werde mich als Kantonsrat sehr engagieren», erklärte beispielsweise der fünfundsiebzigjährige und ehemalige Ingenieur Thomas Kaegi, der auch im OK des Weissensteinlaufs mitwirkt. Die Kandidaten decken breite Tätigkeitsfelder ab und bringen damit viele verschiedene Erfahrungen mit. So beispielsweise in der Jugendarbeit, bei den Naturwissenschaften, im Kleingewerbebereich, aber auch aus langjähriger Tätigkeit in der Dritten Welt.

Am Ende wurden die Nominierten mit einem kräftigen Applaus verabschiedet.

Die Kandierenden

Robert Amiet (Jahrgang 1949, Oberdorf); Stefan Buchloh (1967, Solothurn); Fabien Choffat (1978, Rüttenen); Alice Fähndrich (1977, Solothurn); Heinz Flück (1954, Solothurn); Stephan Flückiger (1964, Solothurn); Bettina Furrer (1989, Grenchen); Felix Glatz-Böni (bisher, 1958, Bellach); Verena Gügi (1951, Solothurn); David Horisberger (1978, Grenchen); Christa Jeker (1964, Oberdorf); Thomas Kaegi (1941, Solothurn); Remo Meister (1960, Rüttenen); Christof Schauwecker (1986, Solothurn); Georges Schild (1950, Grenchen); Herbert Schmid (1952, Solothurn); Christina Stampfli (1960, Solothurn); Melanie Uhlmann (1983, Solothurn); Barbara Wyss Flück (bisher 1962, Solothurn); Brigit Wyss (bisher, 1960, Solothurn). (mgt)

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