Suche nach Tätern

Sein Auto wurde aufgebrochen, jetzt setzt Zuchwiler eine Belohnung aus

Autodiebe werden nur selten gefasst. (Symbolbild)

Autodiebe werden nur selten gefasst. (Symbolbild)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in das Fahrzeug von Heinz Imesch eingedrungen. Die Täter erbeuteten wenig – Der Bestohlene will trotzdem eine Belohnung aussetzen.

 Viel erbeuten konnten die Täter nicht. «Es wurden 15 Franken in Münz aus dem Aschenbecher gestohlen», berichtet Heinz Imesch. Das Geld sei als Parkgeld gedacht gewesen.

Die eingeschlagene Scheibe ist weitaus der grössere Schaden. «Es entstand ein Schaden von zirka 500 bis 1'000 Franken. Dieser wird durch die Allgemeinheit d.h. Verischerungsnehmer und Steuerzahler bezahlt», meint der Zuchwiler.

Dabei belassen will er es aber nicht. Er habe wegen des Autoaufbruchs einen Geschäftstermin verpasst und am Donnerstagabend auf seinem Grundstück eine Stunde lang Glasscherben beseitigen müssen. Weil sein Auto im Autounterstand auf einem Privatgrundstück stand, als es aufgebrochen wurde, lässt ihn zum Schluss kommen: «Ich muss nun davon ausgehen, dass man im eigenen Garten nichts mehr stehen lassen kann, das nicht Niet und Nagelfest ist.»

Er will, dass der oder die Täter gefasst werden. «Ordnung und Sicherheit in unserer Gemeinde wird nur garantiert, wenn solche Täter gefasst und entsprechend bestraft werden.»

Als er der Polizei gemolden habe, dass er eine Belohnung aussetzen wolle, habe es geheissen, dass in Zuchwil in der Nacht mehrere Straftaten begangen worden seien und der Mediendienst eine Medienmitteilung machen würde, so Imesch. Dem war aber nicht so.

Bei der Polizei heisst es auf Anfrage, dass eine gewisse Häufigkeit gegeben sein muss, um eine Medienmitteilung zu verschicken. Diese Häufigkeit stehe jeweils im Zusammenhang mit der Höhe des Deliktguts und einer Verhältnismässigkeit. Dabei werde situativ entschieden, ob eine Mitteilung verschickt werde, oder nicht.

Von "mehreren Straftaten" kann aber nicht die Rede sein: In der Nacht wurde in Zuchwil ein weiteres Auto aufgebrochen. Da konnten die Täter gar nichts erbeuten.

Heinz Imesch setzt eine Belohnung von 500 Franken für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Zeugen melden sich bei der Kantonspolizei (032 627 71 11).

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