Oberdorf

Seilbahn und Parkplätze waren kein Diskussionsthema mehr

Das Reglement über die Parkierung und den Verkehr im Gebiet Weissenstein um im Bereich Talstation Seilbahn Weissenstein wurde einstimmig genehmigt.

Das Reglement über die Parkierung und den Verkehr im Gebiet Weissenstein um im Bereich Talstation Seilbahn Weissenstein wurde einstimmig genehmigt.

Das Parkierungsreglement wurde an der Gemeindeversammlung von Oberdorf genehmigt. Ebenso das Budget und die Investitionen für 2015.

Nachdem im Sommer noch hart um das Thema «Seilbahn und Parkplätze» gerungen wurde, war am Montagabend alles klar. Die 69 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten an der Gemeindeversammlung das Reglement über die Parkierung und den Verkehr im Gebiet Weissenstein um im Bereich Talstation Seilbahn Weissenstein einstimmig. Gemeindepräsident Patrick Schlatter betonte in der Eintretensdebatte nochmals, dass der Gemeinderat versucht habe alle Anliegen der Einwohner zu berücksichtigen (wir berichteten). Darum seien auch die Einsprachen zurückgezogen worden.

Diskussionslos wurden auch die Sanierung der Wasserleitung Rüttenenstrasse (300 000 Franken) und der Wasserleitung Bellevuestrasse (90 000 Franken) genehmigt. In beiden Leitungen gab es in den letzten Jahren vermehrt Lecks. Vier Gegenstimmen gab es hingegen zur geplanten neuen Unterflur-Wertstoffsammelstelle, die nördlich der Kächschür erstellt werden soll. Schlatter machte klar, dass über das Projekt noch informiert und der Plan aufgelegt werde. «Mit der Bewilligung des Kredites ist noch nichts gebaut.»

Auch das Budget passierte die Gemeindeversammlung problemlos. Es zeigt einen Ertragsüberschuss von 208 850 Franken. Die Sparübungen des Kantons in den Bereichen Bildung und Soziales würden erste Erfolge bringen. Weil das Personal mehrmals keinen Teuerungsausgleich erhielt, soll ihm nächstes Jahr eine Reallohnerhöhung von 1,4 Prozent gewährt werden. «Dafür wird, wie beim Kanton auch, bis 2017 keine Teuerung ausbezahlt», so Schlatter. Mit dem Abschluss von neuen Darlehen kann die Gemeinde Einsparungen von 60 000 Franken realisieren.

Gemeindeverwalter Fredy Schmitter informierte zudem, dass das Hallenbad im Jahr 2015 sicher noch betrieben werden. Was danach passiere, sei noch unklar. «Ein Architekt ist damit beauftragt worden, den gesamten anstehenden Investitionsbedarf aufzulisten. Wenn alles vorliegt, wird sich der Gemeinderat mit dem Thema beschäftigen.» (rm)

Meistgesehen

Artboard 1