Bereits seit dem Jahr 2000 gibt es an den Biberister Schulen eine Beratungsstelle, die bei schwierigen Situationen weiterhilft. Fünf Lektionen werden dafür eingesetzt. Immer häufiger ergaben sich aber in den letzten Jahren Situationen, in denen sich die Lehrpersonen für die Schülerinnen und Schüler einsetzten, obwohl sie teilweise damit überfordert waren, weil Soforthilfe in Form von Unterstützung und Beratung notwendig gewesen wäre.

Die Schulleitung schlug deshalb vor, Schulsozialarbeit und eine sogenannte Schulinsel einzuführen. In der Zwischenzeit zeigte sich aber, dass nicht alles so durchführbar ist, wie sich Schulleitung und Gemeinderat vorgestellt haben.

Deshalb wurde nun nach einer neuen Lösung gesucht. Diese heisst: Schulsozialarbeit und zusätzlich ein Time-Out-Angebot. Diese Kosten für diese Lösung entsprechen den Kosten, die im Budget 2015 enthalten sind. Allerdings müssen die entsprechenden Beträge umgelagert werden.

Mix bei den Restkosten

Der Gemeinderat Biberist hat dem neuen Restkostenteiler für den Hochwasserschutz und die Revitalisierung der Emme zugestimmt. Der Verteilschlüssel wurde geändert, nachdem nicht alle vier betroffenen Gemeinden mit der ersten Variante einverstanden waren. Klar ist, dass jede der Gemeinden die Kosten für die Sanierung ihrer Deponien selbst trägt. Für die Restkosten wurde nun ein Mix zwischen Territorialprinzip, Uferlänge und Risikoreduktion gefunden.

Im Vergleich zur ersten Variante erhöhen sich die Kosten für Biberist leicht von 0,9 auf 1,02 Mio. Franken. Es sei aber so, dass diese Kosten sich noch verändern könnten, da noch Projektänderungen möglich sind. Der Gemeinderat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass der Kanton einen neuen Verteilschlüssel für die Unterhaltsarbeiten von 50:50 anwenden will. Bisher waren 60 Prozent für die Gemeinde und 40 für den Kanton vorgesehen.