Rüttenen
Schulklasse nimmt gleich an zwei nationalen Wettbewerben teil

Eine Schulklasse nimmt an zwei Wettbewerben mit Online-Voting teil. Wird sie es dank genügend Klicks zum Sieg schaffen?

Lea SChreier
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Das Plakat der Rüttener Schülerinnen und Schüler mit dem Gondel-Sujet.

Das Plakat der Rüttener Schülerinnen und Schüler mit dem Gondel-Sujet.

Zur Verfügung gestellt

Die Dritt- und Viertklässler aus Rüttenen hatten in den letzten Monaten alle Hände voll zu tun: Sie haben gerade zwei Projekte für die Teilnahme an nationalen Wettbewerben realisiert.

Zum einen haben die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung ihrer Lehrerin Janina Studer ein Plakat für den von Swissmilk organisierten Wettbewerb «Schweizer Milch für starke Knochen» entworfen.

Dazu sammelten und zeichneten sie verschiedene Ideen und bekamen zudem Unterstützung von einer professionellen Grafikerin. «Sie hat uns erklärt, was auf einem Plakat gut ankommt», erzählt eine Schülerin.

Wie es der Projektbeschrieb schon sagt, ist der schweizerische Aspekt auf dem Plakat wichtig. «Wir wollten einen Bezug zur Region herstellen und haben uns deshalb für das Weissenstein-Gondeli entschieden», so die Lehrerin Janina Studer.

Auf ihrem Plakat transportiert die Seilbahn Milchprodukte auf den Berg und wird von einer auf einem Laufband rennenden Kuh angetrieben. Die starken Knochen werden als Seilbahn-Masten dargestellt.

Die Ideen aller Schüler sind in das Plakat eingeflossen. «Die Kinder konnten so lernen, gemeinsam etwas zu gestalten und an einem Strick zu ziehen», resümiert Studer.

Nach fast zwei Monaten Arbeit kann das fertige Plakat nun am Bushäuschen von Oberdorf-Endhalt bewundert werden.

Erste Erfahrungen mit dem PC

Das zweite Projekt, an dem die Schulklasse teilnimmt, ist jenes des Junior Webawards. «Schulen ins Internet – Wer macht die beste Website?», lautet der Wettbewerbsaufruf.

Die Rüttener Klasse suchte zuerst nach einem Thema, zu dem sie eine Homepage gestalten könnte. Schlussendlich einigten sie sich darauf, Bastelanleitungen zu erstellen.

Mit ihrer Website wollen sie andere Kinder erreichen und zum Basteln anregen. Dazu haben die Acht- bis Elfjährigen Bastelideen erarbeitet und ausprobiert.

Die Anleitungen schrieben sie dann auf dem Laptop und konnten so ihre PC-Kenntnisse erweitern. «Im Word konnten die Primarschüler viel experimentieren und so die verschiedenen Funktionen kennen lernen. Sie probierten zum Beispiel Schriftarten aus», erzählt die Lehrerin.

Um die Werke der Kinder dann zur Website zusammenzustellen, musste Studer sehr viel selber machen. «Das Content Management System (CMS) erachte ich als zu schwierig für diese Stufe», kritisiert Studer. Die fertiggestellte Homepage mit dem Namen «Vom Falten bis zum Hämmern» ist nun online.

«Es hat Spass gemacht»

Das Fazit zu den beiden Projekten ist sowohl bei der Lehrerin wie auch bei den Dritt- und Viertklässlern sehr positiv. «Es hat Spass gemacht, an den Wettbewerben teilzunehmen», so die Kinder. Nun hoffen sie auf möglichst viele Klicks im Online-Voting, um vielleicht einen der begehrten Preise zu gewinnen.

Hier können Sie für die Klasse voten:

Junior Webaward : www.juniorwebaward.ch (Projekt «Vom Falten bis zum Hämmern» anwählen, Voting bis 1. April). Plakatwettbewerb Swissmilk: www.swissmilk.ch (Voting vom 31. März. bis 15. April).