Unter kundiger Führung erlebten die Kinder der 4. Klasse Riedholz High-Tech, Mega-Mechanik und wahrhaft grausigen Gestank: genau die richtige Mischung für neugierige Zehnjährige. 220'000 Tonnen «Ghüder» werden jährlich in den riesigen Öfen verbrannt, und das bei 1000 Grad Celsius.

Dabei erläuterte Führerin Irene Lee beide Seiten der Kehricht-Medaille: Spannende Arbeitsplätze und Energiegewinn auf der einen Seite, stinkender Schlick, der in einem Tobel gelagert wird, auf der anderen. Eine lehrreiche und unvergessliche Exkursion auf die moderne Müllhalde.

Die Kebag in Zuchwil bietet den Schulen in ihrem Einzugsgebiet nicht nur Besuche in der Kehrichtverbrennungsanlage an, sondern auch kostenlos ein Gesamtpaket mit Abfallunterricht. Damit sollen die Schulkinder sensibilisiert werden, Zusammenhänge lernen sehen und später den komplexen Umweltthemen im Alltag praktisch besser begegnen können. (mgt/rm)