Schülertransport

Schulbusproblem im Bucheggberg doch nicht gelöst

De facto sei im Bucheggberg ein Schulbussystem im Einsatz, de iure aber ein ÖV-System, meinen die Petitionäre.

De facto sei im Bucheggberg ein Schulbussystem im Einsatz, de iure aber ein ÖV-System, meinen die Petitionäre.

Die Petitionäre sind mit der Postautolösung nicht zufrieden und fordern eine über den Tag hinaus gültige Lösung für das Transportproblem.

Ist das Problem mit dem Bucheggberger Schulbus nun gelöst oder nicht? Darüber gehen die Meinungen auseinander, nachdem der Regierungsrat per Verordnung die Grundlagen dafür geschaffen hat, während der Zeit, in welcher die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen an obligatorischen Schulen gelten, zusätzliche Schülertransporte zu finanzieren. Jedenfalls kann die IG Schülertransporte mit ihren 700 Petitionären im Rücken diese Ansicht nicht teilen.

Es brauche eine – wie vom Regierungsrat in Aussicht gestellt – über den Tag hinaus gültige Lösung für das Transportproblem, hält sie fest. De facto sei im Bucheggberg ein Schulbussystem im Einsatz, de iure aber ein ÖV-System. Und weil in diesem keine besonderen Sicherheitsvorschriften für den Transport von Kindern gelten, brauche es eben richtige Schulbusse. Für die IG Schülertransporte steht fest: «Es bleibt dabei – das Problem des Schülertransportes ist nicht gelöst.» Die Beteiligten – angesprochen ist insbesondere der Schulverband Bucheggberg – müssten unter Einbezug der Eltern Lösungen suchen, auf dass die Schultransport-Probleme im Bucheggberg bald kein Thema mehr sind. Das sieht im Übrigen auch die Regierung so, allerdings mit einem speziellen Fokus: «So bald als möglich müssen kostengünstigere Varianten des Schülertransportes erarbeitet werden», liess sie Anfang Woche wissen. Diese sollen spätestens ab Schuljahr 20 / 21 gelten. (szr)

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