Lüterswil-Gächliwil

Schon ab September wird Wärme in die Haushaltungen geliefert

Sie führten den Spatenstich aus (von links): Urs Stöckli (Bürgergemeindepräsident), Gerhard Arni (Bürgerrat), Klaus Eckhard (Planer), Silvia Stöckli (Einwohnergemeindepräsidentin), Cyrill Schildknecht (Einwohnergemeinderat), Tom Bieri (Bürgerrat).

Sie führten den Spatenstich aus (von links): Urs Stöckli (Bürgergemeindepräsident), Gerhard Arni (Bürgerrat), Klaus Eckhard (Planer), Silvia Stöckli (Einwohnergemeindepräsidentin), Cyrill Schildknecht (Einwohnergemeinderat), Tom Bieri (Bürgerrat).

Der Spatenstich für den Wärmeverbund in Lüterswil-Gächliwil, an den rund 15 Liegenschaften angeschlossen werden, wurde offiziell ausgeführt.

Mit dem Spatenstich wurden die Arbeiten für den Wärmeverbund Lüterswil-Gächliwil AG gestartet. Ende März, Anfang April soll Aufrichte gefeiert werden, und schon im September sollen die künftigen Bezüger umweltfreundliche Wärme erhalten. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 1.7 Mio. Franken. Neben den Liegenschaften der Einwohnergemeinde, dem Alterssitz Buechibärg und der Spar- und Leihkasse Bucheggberg werden weitere Gebäude angeschlossen. Gestartet werde mit 12 bis 15 Liegenschaften, erklärt Cyrill Schildknecht (Gemeinderat und Verwaltungsrat der Wärmeverbund Lüterswil-Gächliwil AG).

Laut Planer Klaus Eckhard beginne die Anlage ihren Betrieb mit einer Leistung von 400 kW und kann um 200 auf 600 kW erweitert werden. Das würde laut Eckhard rund 1600 Kubikmeter Holzschnitzel entsprechen. Deshalb ist das neue Gebäude so konzipiert, dass ein zweiter Kessel Platz finden würde. Auch die Fernwärmeleitung von 1,5 Kilometer Länge kann noch verlängert werden.

Bürger- und Einwohnergemeinde als Hauptaktionäre

Die Wärmeverbund AG wird den relativ neuen Ölkessel der Einwohnergemeinde übernehmen und diesen in der Wärmezentral integrieren. Er soll dann im Sommer zur Aufbereitung von Warmwasser eingesetzt werden, wodurch ein unwirtschaftlicher Betrieb der Holzfeuerung ausserhalb der Heizsaison vermieden werden kann.

Der Wärmeverbund wird in erster Linie von der Bürger- und der Einwohnergemeinde realisiert, die rund 90 Prozent der Aktien – und zwar je zur Hälfte – halten. Weiter beteiligen sich der Alterssitz Buechibärg und der Forstbetrieb Bucheggberg mit je rund fünf Prozent der Aktien am Aufbau des Wärmeverbundes. Im Verwaltungsrat sind alle beteiligten Parteien mit je einer Person vertreten.

Bei der Wärmezentrale wird zusätzlich auch noch ein neuer Recyclingplatz erstellt. Der Wärmeverbund erhält den Platz für die Wärmezentrale im Baurecht von der Einwohnergemeinde. Für den Neubau müssen der heutige Spielplatz und das Fussballfeld weichen. Beides wird aber weiter östlich wieder erstellt.

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