GA Weissenstein

Schon 50 Millionen Franken ins Glasfasernetz investiert

Die GAW erschliesst viele Gemeinden mit einem Glasfasernnetz.

Die GAW erschliesst viele Gemeinden mit einem Glasfasernnetz.

2019 war für die Gemeinschaftsantenne Weissenstein ein normales Jahr. Der Ausbau des Glasfasernetzes und die Umstellung auf Quickline TV beschäftigte die Firma.

2019 war ein normales Jahr für die Gemeinschaftsantenne Weissenstein (GAW), wie Geschäftsführer Marcel Eheim erklärt. Die GAW sei gut gewachsen, vor allem im mobilen Bereich. Obwohl man dort mit den drei grossen Mobilfunkanbietern starke Mitbewerber habe. «Wir haben 25 Prozent dazugewonnen. Das ist eine gute Zahl.» Im Bereich Festnetz und Internet stagniere der Markt. Viele Kunden der GAW behalten aber das Festnetz-Abonnement, weil es bei der GAW kombinierbar ist mit dem Swiss Flat-Angebot. Das heisst, dass das Telefonieren mit dem Festnetz in der Schweiz gratis ist. Dazu kommt das erste Mobilfunk-Abonnement ebenfalls gratis dazu.

Der Umsatz sei 2019 leicht zurückgegangen. Dies liege auch daran, dass die Produkte und die Abonnements zum Teil günstiger wurden. «Gerade das Mobilfunk- und das Internetabonnement werden, was Preis und Leistung angeht, immer besser.» 2019 war für die GAW zudem geprägt von Produktwechseln. So wurde im Bereich Fernsehen Verte abgelöst durch Quickline-TV. Rund 3500 Kunden seien bereits umgestellt worden. Die restlichen rund 450 würden bis Ende September 2020 umgestellt.

Glasfasernetz wird ständig erweitert

Stolz ist Eheim, dass rund ein Viertel aller Produkte der GAW auf reinen Glasfasernetzen laufen. Der Wechsel vom Koaxialnetz zu Glasfaser werde stetig vorangetrieben. «In Derendingen, Zuchwil und Biberist ist der Wechsel vollzogen.» In Solothurn, Langendorf und Horriwil sei ebenfalls bald das ganze Netz mit Glasfaser erschlossen. Und in Subingen, Lüsslingen-Nennigkofen und Oberdorf hat man mit den Arbeiten begonnen. Seit 2013 hat die GAW insgesamt 50 Mio. Franken in das Glasfasernetz investiert.

Die GAW beschäftigt 45 Leute, viele davon arbeiten im Servicebereich. Der Support bei der Kundschaft vor Ort werde immer wichtiger, darum baut die GAW auch einen sogenannten Homeservice auf.

Coronabedingt konnte die Delegiertenversammlung der GAW nur auf schriftlichem Weg abgehalten werden. Die Delegierten der 29 Gemeinden und der Regio Energie, stimmten allen Anträgen zu.

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