«Der Bucheggberg hat viel zu bieten.» Darin sind sich Bernhard von Allmen und Sarah Lüdi einig. Sie haben gemeinsam eine neue Tourismuskarte für den Bucheggberg erarbeitet. «Wir hatten bereits eine Karte. Aber die ist in die Jahre gekommen und eine Neuauflage hätte sich nicht gelohnt.» Die neue Karte ist zusammenfaltbar auf ein Quadrat von 14 mal 14 Zentimeter. Aufgeklappt sind es 28 mal 56 Zentimeter. Zugrunde liegt die ganz normale Landeskarte, die den Bucheggberg zeigt. Restaurants, Aussichtspunkte, Postauto-Haltestellen, der Bahnhof in Lohn-Lüterkofen, Kulturobjekte, Freizeitangebote, Schwimmbäder, Golfplatz und Veloservicestellen sind markiert. Dazu kommen zwei Wander- und zwei Velorouten.

Homepage muss aktuell sein

Dass die Karte eher schlicht gehalten wird und nur gerade die Basisinformationen enthalten sind, ist Absicht. «Wir möchten die Leute vermehrt auf unsere Homepage locken», so von Allmen. So sind die Wander- und Velorouten mit einem QR-Code gekennzeichnet, mit dem man direkt auf der Homepage von Pro Buechibärg landet. Auch auf der Rückseite der Tourismuskarte sind weitere QR-Codes. Sie sind mit den einzelnen Bereichen von Pro Buechibärg verlinkt: Einkaufen, Freizeit und Ferien, Geniessen und Leben und Arbeiten. «Wer möchte, kann sich jederzeit mehr Informationen holen.» Die QR-Codes haben für von Allmen und Lüdi einen weiteren Vorteil: «Die Karte veraltet nicht so schnell.» Allerdings verpflichte es dazu, die Homepage von Pro Buechibärg immer topaktuell zu halten. Die QR-Codes sind zudem mit Google Analytics verlinkt. Damit möchte Pro Buechibärg herausfinden, wie oft sie angewählt werden.

3000 Stück gedruckt

Obwohl die Bucheggberger ganz offensichtlich mit der Zeit gehen und aufs Internet setzen, wurden 3000 Exemplare der Karte gedruckt. Die werden vor allem in den Restaurants, aber auch in Gewerbebetrieben oder bei der Landi aufgelegt. Trotz Navigationsgerät und Smartphone gebe es immer wieder Leute, die nach einer Karte fragen. «Die Gemeinden geben die Karte zudem auch ihren Neuzuzügern ab.» Sollten sie irgendwann auf der Homepage von Pro Buechibärg landen, können sie sich dort auch über Veranstaltungen oder Vereine informieren.

Von Allmen würde die Karte später gerne noch weiter ausbauen. Mit Solothurn Tourismus arbeitet Pro Buechibärg schon länger zusammen. «Ich würde auch Grenchen gerne mit einbeziehen.»