Der Gemeinderat Zuchwil liess sich von Urs Jäggi (Direktor Sportzentrum) über die geplanten Investitionen für das kommende Jahr informieren. So soll für rund 200'000 Franken die Beleuchtung im Hallenbad ersetzt werden, die aus dem Jahr 1974 stammt. 80'000 Franken sollen für die Sanierung des Bodenbelages bei der Zufahrt zur Schneegrube eingesetzt werden. Am Herzen liegt Jäggi zudem der Ersatz der Rutschbahn im Hallenbad, die mit Baujahr 1987 ebenfalls in die Jahre gekommen ist. Die neue Rutschbahn dürfte einige Meter länger werden und soll in einem separaten Becken enden.

Ein kurzer Ausblick auf 2019 zeigte, dass sich die Prioritäten bei den Investitionen leicht verschoben haben. Schon seit längerem steht die Sanierung der Büros in der Sporthalle an und auch der Tennisplatz hat Schäden genommen. Wichtig ist für Jäggi zudem, dass die alten Massenlager saniert werden können. Solange das Sportzentrum mit dem Leistungszentrum am Drosselweg zusammenarbeite, könne man dort Zimmer mieten. Aber sollte diese Zusammenarbeit einmal zu Ende gehen, dann fehlen im Sportzentrum Zimmer.

Jäggi zeigte zudem Bilder von der sanierten Energiezentrale. 1,7 Mio. wurden dafür investiert. «Es ist eine gefreute Sache und funktioniert bestens».

Kanton ist interessiert

Schliesslich ergriff Jäggi die Gelegenheit, über das Projekt der Traglufthalle zu berichten. Bereits bekannt ist, dass das Schwimmbecken begradigt und die Sprunggrube bei der Sanierung des Freibades herausgelöst werden müsste. Sollte die Traglufthalle Realität werden, brauche es zudem ein neues Garderobengebäude. «Es muss wintertauglich sein und es ist einfacher neu zu bauen, als die bestehenden Garderoben zu sanieren.»

Jäggi konnte bekannt geben, dass die kantonale Sportfachstelle die Idee prüft und es als «Leuchtturmprojekt» bezeichnet werde. Das würde bedeuten, dass Zuchwil mit rund 30 Prozent Subventionen rechnen dürfte. «Damit würden die Nettokosten letztlich nicht mehr höher, als für die normale Sanierung», so Jäggi. Zusätzlich erwartet Jäggi einen namhaften Investitionsbeitrag und zusätzlich einen Betriebsbeitrag von der Stadt Solothurn. Auch hätten bereits diverse Regionsgemeinden Beiträge gesprochen. (rm)