Betroffen sind laut Gemeindepräsident Herbert Schluep bisher die Wände respektive Fundamente von drei Einfamilienhäusern.

Die Gebäude seien zwar weiterhin bewohnbar, doch Abklärungen sollen zeigen, was die Ursache dieser Risse ist. Man vermute, so Schluep, dass dies mit dem Autobahnbau zu tun haben könnte. Das Bundesamt für Strassen (Astra) nehme nun geologische Untersuchungen vor.

Doch keine neue Asylwohnung

Der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen hat zur Kenntnis genommen, dass die in Aussicht gestellte Mietwohnung zur Unterbringung von Asylsuchenden nun doch nicht zur Verfügung steht. Die Besitzer der Liegenschaft neben dem Schulhaus haben ihr Angebot zurückgezogen. Der Rat hat deshalb beschlossen, 2500 Franken in die Sanierung der Container beim Bahnhof zu investieren. Diese sind in einem schlechten Zustand.

Das Leck im Dach sei zwar inzwischen geflickt, doch müssen bessere Heizkörper und andere elektronische Geräte beschafft werden. «Damit haben wir wieder einige Monate Luft, um eine andere Unterkunft für die vier Asylbewerber zu finden», so Schluep.

Restauriert werden müssen zudem drei Brunnen im Dorf, weil sie Risse aufweisen. Der Gemeinderat hat ein Beitragsgesuch an die kantonale Denkmalpflege gestellt. Für die
Sanierung im nächsten Jahr sind 15'000 Franken vorgesehen. (crs)