Erfolgsrechnung
Riedholz schreibt fast schwarze Zahlen im nächsten Jahr

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Die Erfolgsrechnung der Gemeinde Riedholz sieht ein leichtes Minus von rund 5000 Franken vor.

Die Erfolgsrechnung der Gemeinde Riedholz sieht ein leichtes Minus von rund 5000 Franken vor.

Hanspeter Bärtschi

Der Gemeinderat wünscht eine Gesamtübersicht von der Gemeinsamen Schule Unterleberberg (GSU). «Wir würden gerne sehen, wie viele Schüler, Schulzimmer und Klassen es gibt», so Stefan Ruch. Bisher habe man von der GSU lediglich Zahlen für Riedholz erhalten, findet auch Jacqueline Rüede: «Die GSU ist nicht nur Riedholz. Alle beteiligten Gemeinden tragen mit, deswegen möchten wir gerne die Gesamtzahlen.»

Genauso wünscht der Gemeinderat für die kommenden Jahre eine Entwicklungsprognose. «Die Belose (Schule Bellach - Lommiswil - Selzach) hat einen Finanzplan bis 2021 erstellt, der jeweils den Gemeinden vorgelegt wird, die GSU könnte es ähnlich handhaben», schlägt Ruch vor.

Erste Lesung des Budgets

Im neuen Jahr werden rund 500'000 Franken investiert. Der beschlossene Investitionsstopp mache sich nun bemerkbar, wie Gemeindepräsidentin Jasmine Huber anmerkte. Es wird in den Strassenbau und ein Unterhaltungsfahrzeug investiert.

Bei der ersten Lesung des Budgets wurde zudem entschieden, bei der Investitionsrechnung einen Betrag von 50'000 Franken für die Schulraumerweiterung zu sprechen. Der Betrag wird ausgegeben, sobald die nötigen Entscheide auf dem Tisch liegen.

Die Erfolgsrechnung wurde unter Vorbehalt zur noch zu schaffenden Bausekretariatsstelle genehmigt. Sie schliesst mit einer schwarzen Null ab, es gibt nur ein leichtes Minus von rund 5000 Franken. Rund 10.2 Millionen Franken werden ausgegeben und eingenommen. Kritische Worte fielen zum Bau des Spielplatzes beim Schulareal, der 58'000 Franken kostet. Der Schule solle kommuniziert werden, dass nach dem Spielplatz erst einmal Schluss mit so teuren Projekten sei.

Keine Teuerungszulage

Auch der Finanzplan wurde besprochen. Dieser ist zur Verärgerung der Finanzkommission immer noch sehr lückenhaft. Das neue durch HRM2 eingeführte Tool für den Finanzplan begeistert, bedingt aber, dass ein Neustart gemacht wird und nur erhärtete Zahlen Eingang finden. Doch etliche Zahlen aus dem alten Finanzplan sind nicht erhärtet, weshalb nun Abklärungen erfolgen müssen, auf welcher Grundlage die Zahlen basieren.

Diese Aufgabe fällt der Bau- und Werkkommission zu, die bisher noch keine Resultate geliefert hat. Wegen des unklaren Finanzplans wird der Steuerfuss 2017 auf 115 Prozent belassen. Der Antrag für die Teuerungszulage Verwaltungspersonal von 1 Prozent wurde abgelehnt. (lrb)

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