Riedholz
«Fortschrittlicher Ansatz fehlt weitgehend»: Für Grüne ist das Mobilitätskonzept auf Attisholz-Areal ungenügend

Das Attisholz-Areal wird umgestaltet. Derzeit läuft die Mitwirkung. Die Grünen Lebern fordern ein verbessertes Mobilitätskonzept und veränderungen auf der Hauptstrasse.

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Das Attisholz Areal wird umgestaltet.

Das Attisholz Areal wird umgestaltet.

Hanspeter Bärtschi

Grundsätzlich sind die Grünen erfreut, «dass mit der Entwicklung Attisholzareal Nord eine Industriebrache und nicht eine grüne Wiese überbaut werden soll und dass sich die ganze Siedlung nach den Prinzipien der 2000-Watt-Gesellschaft richten soll».

Betreffend Mobilität fehle aber ein fortschrittlicher Ansatz weitgehend, teilen die Grünen Lebern mit. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs müsse dereinst deutlich unter 50 Prozent liegen. «Dazu braucht es von Anfang an eine gute ÖV-Erschliessung und geeignete, direkte und sichere Veloverbindungen ins Stadtzentrum, sowohl südlich, wie auch nördlich der Aare.»

Die Partei findet: Eine Verbesserung der Situation in Feldbrunnen bei der Abzweigung Vögelisholzstrasse ist bereits heute überfällig. Gefordert wird ein Veloweg in Richtung Riedholz, der breit genug und sicher neben dem Bahntrassee verläuft, sowie Richtung Stadt eine sichere Querungsmöglichkeit über die Kantonsstrasse.

zvg

Die Grünen finden, dass dies entweder mit einer neuen Unterführung direkt bei der Einmündung Vögelisholzsstrasse oder mit einer bedarfsgesteuerten Lichtsignalanlage umgesetzt werden kann.

Sie fordern eine zukunftsgerichtete Anpassung der Mobilitätsziele Attisholzareal: Mit einer optimalen Infrastruktur könnten 25% Veloverkehr und 40% ÖV erreicht und so der motorisierte Individualverkehr auf einen Anteil von 30-40% gesenkt werden. «Nur so ist das Konzept für die Grünen akzeptabel und hat eine Chance, sich den Zielen der 2000-Watt Gesellschaft zumindest anzunähern», heisst es abschliessend. (mgt)