Riedholz
FC Riedholz hat mit dem Bau des neuen Klubhauses begonnen

Die drittgrösste Juniorenabteilung im Kanton, mehr als 400 Mitglieder: Die Infrastruktur des FC Riedholz stösst an ihre Grenzen.

MGT
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Sie bauen an der Zukunft des FC Riedholz: (von links) Alain Gauch (FC Riedholz), Beat Wyss Erne (Baumeister), Patrick Badertscher (FC Riedholz), Michael Studer (M11 Architektur), Patrick Emmenegger (FC Riedholz), Marco Niffenegger (M11 Architektur).

Sie bauen an der Zukunft des FC Riedholz: (von links) Alain Gauch (FC Riedholz), Beat Wyss Erne (Baumeister), Patrick Badertscher (FC Riedholz), Michael Studer (M11 Architektur), Patrick Emmenegger (FC Riedholz), Marco Niffenegger (M11 Architektur).

Zvg

Der Fussballclub der Leberberger Gemeinde ist zwar selber schon ziemlich alt – genau genommen, kann er im November 2021 sein 50-Jahr-Jubiläum feiern. Das hindert ihn aber nicht daran, sich den Jungen zu verschreiben. Vor vielen Jahren schon sei der Grundsatzentscheid gefallen, die Junioren in den Mittelpunkt des Vereinslebens zu stellen, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Im Vergleich mit ähnlich situierten Clubs verfüge Riedholz heute über einen ungleich grösseren Nachwuchs. Zurzeit seien es über 150 Jungs und Mädchen, die in Riedholz lernen, Fussball zu spielen. Damit verfüge der Dorfverein über die drittgrösste Juniorenabteilung im Kanton. Hinzu kommen die Aktivmannschaften. Alles in allem zähle der Verein zwölf Mannschaften, über 300 Mitglieder und etwa 100 Passivmitglieder.

Sanierung des alten Klubhauses und Neubau

Die Infrastruktur habe mit dem Wachstum nicht Schritt gehalten. Das soll sich ändern. Vor kurzem hat der Anpfiff für ein Projekt stattgefunden. Zum einen wird das bestehende Klubhaus, das im Jahr 1993 eingeweiht worden ist, saniert und vergrössert. Zum anderen entsteht direkt nebenan ein Neubau, mit dem die Zahl der Kabinen erhöht werden kann. Bis heute gibt es lediglich vier Kabinen, was immer wieder zu Engpässen geführt hat.

Die Bauarbeiten haben begonnen. Ein grosser Teil werde in Fronarbeit von Mitgliedern des Vereins realisiert. Wenn alles nach Plan verlaufe, hat der FC Riedholz im Juni 2022 ein neues Daheim. Der Verein habe auch vorgesorgt, damit es nicht nur in den Kabinen genug Platz gibt, sondern auch draussen auf dem Rasen. Vor zwei Jahren sei es dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelungen, das Trainingsfeld westlich neben dem Hauptplatz für die Zukunft zu sichern. Ebenfalls in die Wege geleitet sei der Kauf eines Landstücks nördlich des Hauptplatzes, dem die Gemeindeversammlung bereits zugestimmt hat.

Die Weichen seien gestellt, dass die vielen Kinder und Jugendlichen aus Riedholz und Umgebung hier auch in Zukunft einer ebenso fröhlichen wie sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen können. Mit den laufenden Projekten ist der Verein für ein weiteres Wachstum gewappnet, etwa wegen des Attisholz-Areals.

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