Gemeindeversammlung von Riedholz hatte es im letzten Dezember abgelehnt, die «Vereinbarung zur Kostenbeteiligung der Regionsgemeinden» für eine Dauer von vier Jahren zu unterschreiben. In der Zwischenzeit haben sich der Gemeinderat von Riedholz und Repla-Vertreter getroffen und offene Fragen diskutiert. Es geht dabei vor allem um die Regelung des neuen Finanzausgleichs, die nach Meinung des Gemeinderates Riedholz die Gemeinden nicht ent-, sondern zusätzlich belastet, wenn es um die Zentrumslasten geht.

Zwar hat Riedholz die geforderten Beträge für das Jahr 2017 bezahlt, die Vereinbarung aber bisher nicht unterschrieben. Und das bleibt auch weiterhin so. «Wir hatten den Auftrag, die Vereinbarung nochmals zu traktandieren. Aber da sich keine neuen Erkenntnisse ergeben haben, verzichten wir darauf.»

Erst in drei Jahren würden die Beträge für die diversen Institutionen, die aus dem Repla-Topf profitieren, überprüft. Danach werde auch der Gemeinderat Riedholz die Lage wieder neu beurteilen. (rm)