Seit der Gründung 2013 hat sich bei der Band Restless musikalisch wie auch in der Besetzung einiges getan. Laura und Damian sind die Einzigen, die seit der Gründung dabei sind. Alle anderen kamen erst später durch Wechsel hinzu – zuerst Jasha, dann David und zum Schluss noch Joe und Jael. «Im Vordergrund stand damals – und steht auch heute noch – das gemeinsame Musizieren», sagt Laura, die Sängerin der Band.

Ganz zu Beginn traten sie noch als «Cashmere» auf, der Name «Restless» war eine spontane Idee. «Restless ist englisch für rastlos und soll zeigen, dass die Band stets in Bewegung ist. Wir entwickeln uns andauernd weiter», sagt Laura. Musikalisch hat sich die Band ebenfalls verändert. «Nach der Gründung haben wir ausschliesslich Covers gespielt, irgendwann kam dann der erste eigene Song – ‹Unlocked Me›.»

Mittlerweile ist die Band eine eingeschworene Gang. «Wir wachsen als Gruppe zusammen», erklärt Joe. Den Entschluss, wirklich aufzustreben und die Ziele höherzustecken, fällten die sechs am 3. Juni 2017 nach einem Gig im Uferbau. «Es war der erste Auftritt in der heutigen Konstellation. Der Gig war super, alle feierten uns und unsere Musik. Nach diesem Auftritt war für uns alle klar, dass wir uns gemeinsam weiterentwickeln wollen», erzählt Damian.

So tönt die Band Restless

Rastloser Aufstieg

Gemeinsam mit ihrem Coach J.J. Flück, der sie in allen Belangen unterstützt, konnte die Band bereits einige Erfolge verbuchen. Sie tauften diesen Frühling im Kofmehl ihr erstes Album «Forward». «Ausserdem durften wir bisher zwei Mal als Supporting-Act von Luca Hänni auftreten», erklärt Laura.

Auch am Badisounds in der Badi Gerlafingen spielten sie dieses Jahr. «Und dann haben wir noch den Bandcontest für das Openair Etziken gewonnen», erzählt Jael glücklich. «Auf der Bühne zu stehen und Fortschritte zu machen, motiviert uns extrem. Wir haben Freude an der Musik und wollen den Leuten zeigen, was wir machen.»

Die Vorbereitung für das Openair Etziken ist nun abgeschlossen. «Wir probten zwei Mal die Woche in unserem Proberaum und die vergangenen Auftritte waren natürlich auch schon eine Art Vorbereitung», erklärt David. «Ja, durch die Auftritte konnten wir quasi live proben», wirft Jael ein. Sie müssten aber auch zu Hause noch individuell Zeit investieren.

«Etziken, wir kommen»

Nun seien sie alle bereit für den grossen Auftritt am Samstagnachmittag um 14 Uhr. «Das Publikum kann sich auf drei neue Songs von uns freuen», erzählt Damian. «Und alle anderen Songs, die wir spielen, sind auch unsere eigenen.» Die Vorfreude ist den jungen Musikern und Musikerinnen ins Gesicht geschrieben. «Vor allem unser Song ‹Hafebar› geht ab», meint David. «Hafebar» ist der einzige schweizerdeutsche Song der Band. «Wir haben ihn unserer wunderschönen Heimatstadt Solothurn gewidmet.»

Morgen werden die sechs auf der Bühne in Etziken stehen. «Wir freuen uns mega», sagt Jael. Und Damian ergänzt: «Ich war schon als kleiner Junge am Etziken Openair. Es war immer mein Wunsch, dort auf der Bühne zu stehen, und jetzt geht er in Erfüllung.»