Etziken
Restaurant bietet «Zuhause» für Vereine und Bevölkerung

Das Restaurant «zum Schütz» in Etziken eröffnet offiziell am Samstag mit neuen Pächtern.

Agnes Portmann-Leupi
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Spanien und Italien: Giuseppe Vassallo und Velleda Alonso.apb

Spanien und Italien: Giuseppe Vassallo und Velleda Alonso.apb

«Seit 1906 ist der ‹Schütz› unser Stammlokal. Er ist unser Zuhause. Eine Schliessung wäre für unseren Verein ein schwerer Einschnitt.» Diese Worte schrieb der Präsident der Musikgesellschaft Etziken, Stefan Berger, an die neue Besitzerin des Restaurants «zum Schütz» im August 2015. Damals wurde das Restaurant verkauft, und die Käuferin dachte dabei an eine anderweitige Nutzung mit Büroräumen und Wohnungen. Doch, der Hilferuf der Musikgesellschaft war erfolgreich. Mittlerweile hängt die Vereinsfahne der Musikgesellschaft wieder im kleinen «Säli».

Die Innenräume des Restaurants sind neu ausstaffiert und aufgefrischt. Mit den beiden Geschäftspartnern, Velleda Alonso und Giuseppe Vassallo, steht dem Restaurant Schütz ein motiviertes Zweierteam bevor. Die Eröffnung morgen Samstag soll zum kleinen Dorffest werden. Von 18 bis 20 Uhr offerieren die neuen Wirtsleute einen Begrüssungstrunk mit Häppchen wie Flammkuchen, Pizzas, Bruschettas. Ganz klar, dass die Musikgesellschaft mit einem Ständchen aufwartet.

Bier im Offenausschank

«Wir wünschen uns, dass das Restaurant zum lockeren Treffpunkt fürs ganze Dorf wird», sagen die beiden. Vom Frühstück, Frühschoppen, Mittag- und Abendessen sowie Kaffeeplausch am Nachmittag ist alles zu haben. Vorläufig gibts für die neuen Wirtsleute keine Feiertage. Das Angebot aus der Küche reicht von mediterran bis urchig. Die Karte soll je nach Wünschen laufend erweitert oder angepasst werden.

Täglich kann aus drei verschiedenen Menus zum Preis von 19 bis 23 Franken ausgewählt werden. Der grosse Saal, der 60 bis 80 Personen Platz bietet, ermöglicht die Durchführung verschiedenster Feste. Bei Bedarf dürfen die Parkplätze bei der Mehrzweckhalle benutzt werden. «Wir sind offen für alles», sagt Giuseppe Vassallo. «Ab sofort ist auch wieder Bier im Offenausschank zu haben», betont er mit Nachdruck.

Velleda Alonso hat spanische Wurzeln, ist jedoch bereits in der Schweiz geboren. Sie führte vorher in St. Imier eine Crêperie und kochte für Events bis zu 200 Personen. «Der Traum eines Restaurants war schon immer da», sagt sie. Der aus Sizilien stammende und in der Toskana aufgewachsene Giuseppe Vassallo arbeitet seit über 25 Jahren im Gastgewerbe und besuchte in seinem Heimatland die Gastronomieschule. Als sichtlich feuriger Italiener bietet er zudem Tanzkurse an für Bachata und Salsa. Im Restaurant sind also künftig nicht nur Geschenkgutscheine für Kulinarisches zu erstehen, sondern auch für Latino-Tänze.

Neueröffnung: Sa, 18. Juni, mit Begrüssungstrunk von 18 bis 20 Uhr. Das Restaurant ist täglich von 7 bis 24 Uhr geöffnet. Reservationen unter 032 530 61 77 oder 078 879 48 90.