Selzach
Rentnerin verliert durch Glimmbrand ihr Hab und Gut

Am Samstagnachmittag brach in einem Haus in Selzach ein Glimmbrand aus. Das Haus ist nun nicht mehr bewohnbar. Die Besitzerin Frida Renfer hofft nun, dass wenigstens möglichst viele Sachen noch zu retten sind.

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Frida Renfer in ihrem ausgebrannten Haus..JPG

Frida Renfer in ihrem ausgebrannten Haus..JPG

Tele M1

Das Haus von Frida Renfer ist nur noch Schutt und Asche. Die 70-jährige Rentnerin aus Selzach hat in den Flammen fast ihr ganzes Hab und Gut verloren. Trotzdem geht es ihr zwei Tagen nach dem Brand den Umständen entsprechend gut.

«Dass ich nicht schlafen konnte und zudem jetzt gerade noch stark erkältet bin, das ist einfach das Schlimme. Aber sonst geht es gut», so Frida Renfer zu TeleM1.

Der Glimmbrand war am Samstagnachmittag ausgebrochen. Obwohl die Feuerwehr die Flammen rasch unter Kontrolle bringen konnte, ist das Haus nicht mehr bewohnbar. Frida Renfer, die fast 30 Jahre als Sekretärin am Obergericht in Solothurn gearbeitet hat, kann sich den Brand nicht erklären.

«Ich weiss nicht, wie ich das verdient habe. Das ist wahrscheinlich, weil ich nicht mehr in die Kirche gehe», so die Rentnerin. Die 70-jährige hofft nun, dass viele Sachen aus dem Haus noch irgendwie zu retten sind. Besonders am Herzen liegt ihr das fast 200-jährige Sofa.

«Das stammt aus dem Jahr 1820 und wir liessen es in Solothurn überziehen. Und das ist schon tragisch, weil das war enorm teuer. Aber man kann das nicht ändern. Es ist jetzt einfach so», stellt Frida Renfer ernüchtert fest.

Nach ersten Schätzungen muss das Haus von Frida Renfer nicht abgerissen werden. Die Rentnerin wohnt jetzt vorübergehend im Kanton Bern bei einem guten Freund.