«Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand befugt ist, mir die wertvollen Tiere wegzunehmen.» René Strickler schmerzt es beim Gedanken, dass seine geliebten Tiere zwangsgeräumt werden.

Am Dienstag erklärte er in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele Züri und Tele M1 seine verzwickte Situation. An dieser hat sich aber nichts geändert: Nach der anfänglichen – erfolglosen – Suche nach einem neuen Platz gebe es einen konkreten Plan zur Rettung seines Raubtierparks in Subingen. Ein Investor wolle Geld in das Projekt «Jungle World» pumpen.

Allerdings: Nach wie vor fehlt der Beweis, dass das Geld für einen Kauf des Areals in Subingen vorhanden ist. Es brauche einfach seine Zeit, so Strickler. Genaueres kann er über den Geldgeber nicht sagen. «Ich verhandle nicht mit ihm. Unser kreativer Architekt macht das.»

Strickler fordert Gnadenfrist (Tele M1, 3.2.2016)

Dieser habe den Mann für das Projekt gewinnen können. Nur so viel kann der Raubtierpark-Leiter über den ominösen Herrn sagen: «Der Investor ist Ausländer und möchte nicht genannt werden.»

Wo sich das Geld derzeit befindet, weiss Strickler nicht. «Eine Zeit lang lag es auf einer Frankfurter Bank.» Es habe sich jedenfalls immer schon in Europa befunden.

«Den Tod der Tiere in Kauf nehmen»

18 Raubtiere zählt der Dompteur derzeit in seinem Park. Darunter ist auch ein Kragenbär zu finden. Das bereits 35-jährige Tier würde sterben, wenn es umziehen müsste, ist sich Strickler sicher. «Wer eine Zwangsräumung macht, nimmt fahrlässig den Tod der Tiere in Kauf.» (ldu)

Muss René Strickler Tiere aus seinem Raubtierpark in Subingen einschläfern? (13.1.2016)