Derendingen

Regierungsrat lehnt Einsprache ab: Radstreifen können bald erstellt werden

In Derendingen könnte bald ein Radstreifen erstellt werden.

In Derendingen könnte bald ein Radstreifen erstellt werden.

Die Einsprecher bemängelten, dass die Verbreiterung der Strasse mit der Ergänzung eines beidseitigen Radweges zu keiner Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Radfahrer führe.

Der Gestaltungsplan für das «Areal Schoeller» wurde im Jahr 2012 vom Regierungsrat genehmigt. Mit den Sonderbauvorschriften dieser Planung wurde festgelegt, dass für die Erschliessung des Areals ein Mittelstreifen mit beidseitigen Mittelinseln sowie eine Bushaltestelle zu erstellen sind. Der Kanton Solothurn beschloss, gleichzeitig die notwendigen Ausbauten für die Erstellung von beidseitigen Radstreifen im Abschnitt Bahnübergang SBB bis Knoten Oberstufenzentrum zu bauen. Auch soll die Situation für die Fussgänger im Bereich der Einmündungen Güter- und Blumensteinstrasse verbessert werden. Im April 2017 erfolgte deshalb die öffentliche Auflage eines kantonalen Erschliessungsplanes. Gegen diesen gingen drei Einsprachen ein. Zwei der Einsprachen konnte in der Einspracheverhandlung erledigt werden und der Erschliessungsplan wurde daraufhin geringfügig angepasst.

Sicherheit wird bemängelt

Die dritte Einsprache wurde jedoch aufrechterhalten. Nun hat sie der Regierungsrat abgewiesen. Die Einsprecher bemängelten, dass die Verbreiterung der Strasse mit der Ergänzung eines beidseitigen Radweges zu keiner Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Radfahrer führe. Am sichersten wäre es, die Strecke komplett zu umfahren und ein Velofahrverbot zu signalisieren.

Die Umfahrung dieses Streckenabschnittes sei jetzt schon möglich, so die kantonalen Behörden. Dadurch werde der Kanton aber nicht von seiner Aufgabe entlastet, neuralgische Stellen zu optimieren. Ein Velofahrverbot mache ebenfalls keinen Sinn. Zudem sei die Hauptstrasse die kürzeste Verbindung zwischen Derendingen und Luterbach. Der Erschliessungsplan diene explizit der Verbesserung der Verkehrssicherheit, weshalb die Einsprache abzuweisen sei. (rm/rrb)

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