Luterbach
Regierungsrat hat kein Gehör für Wünsche nach mehr Lärmbekämpfung

Gegen das Lärmsanierungsprojekt für mehrere Strassen in Luterbach ging eine Einsprache ein. Der Regierungsrat lehnt diese aber ab.

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Flüsterbelag Ja, bauliche Verkehrsberuhigungsmassnahmen nein.

Flüsterbelag Ja, bauliche Verkehrsberuhigungsmassnahmen nein.

Kenneth Nars

Im Juni lag das Lärmsanierungsprojekt (LSP) für die Jura-, Zuchwil- und Deitingenstrasse, sowie Lachen Rütti in Luterbach öffentlich auf. Dagegen wurde eine Einsprache mit insgesamt 14 Unterzeichnern eingereicht. Die Einsprecher wünschen sich eine Verbesserung bei der Lärmbekämpfung für die Jurastrasse und eine raschmögliche Sanierung.

Gleichzeitig fordern die Einsprecher, dass mit dem LSP geprüft wird, ob bauliche Massnahmen nötig sind, damit Tempo 50 eingehalten wird. Weiter soll auch geprüft werden, wie gleichzeitig die Sicherheit für die Jurastrasse verbessert wird. Als Letztes wird konkret angefragt, ob es für zwei Liegenschaften an der Jurastrasse Schallhindernisse gibt. Die Einsprecher begründen ihre Forderungen vor allem mit der wachsenden Entwicklung im Areal Attisholz-Süd und dem hohen Anteil an Lastwagen, die die Jurastrasse befahren.

Der Regierungsrat hat die Einsprache abgelehnt. Es sei immer klar kommuniziert worden, dass die Jurastrasse in den Jahren 2021 und 2022, nach den Hauptbauarbeiten auf dem Attisholzareal, saniert und mit einem lärmdämmenden Belag versehen werde. Die Prüfung von baulichen Verkehrsberuhigungsmassnahmen sei nicht Gegenstand eines LSP.

Die beiden angesprochenen Liegenschaften seien Neubauten und man gehe davon aus, das die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden. Sonst hätte die Gemeinde die Baubewilligung nicht erteilen dürfen. Nach der Sanierung werden die Grenzwerte bei sieben Parzellen an der Zuchwilstrasse weiterhin überschritten. Dort werden Erleichterungen gewährt. (rm/rrb)