Buchegg
Rechnung mit schwarzen Zahlen wurde genehmigt

Die Gemeindeversammlung verabschiedete die positive Jahresrechnung 2015. Der Ertragsüberschuss beträgt vor zusätzlichen Abschreibungen 765'885 Franken.

Drucken
Teilen
Die positive Rechnung Bucheggs wurde genehmigt.

Die positive Rechnung Bucheggs wurde genehmigt.

Bruno Kissling

Im Gemeindesaal von Mühledorf verfolgten 36 Stimmberechtigte die Gemeindeversammlung. Sie genehmigten eine positive Jahresrechnung 2015. Sah das Budget noch einen Aufwandüberschuss von 1,103 Millionen Franken vor, endete nun die Rechnung bei einem Gesamtaufwand von 12,990 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss vor zusätzlichen Abschreibungen von 765'885 Franken. Die grösste positive Abweichung lässt sich bei den Steuereinnahmen feststellen: Diese liegen um 751'181 Franken über den budgetierten Steuereinnahmen. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf 86'399 Franken.

Genehmigt wurde auch die Rechnung der öffentlich-rechtlichen Anstalt BucheggbergNet. Das zweite Betriebsjahr des Signallieferanten der Dörfer Aetigkofen und Lüterswil-Gächliwil stand ganz im Zeichen der Diskussionen um den weiteren Ausbau in der Gemeinde Buchegg. Die Anzahl der Abonnenten beträgt 32. Die Jahresrechnung wird von hohen Abschreibungen belastet. Den Einnahmen von 5'355 Franken stehen Aufwendungen von 47'293 Franken gegenüber, dies bei Abschreibungen von 29'704 Franken. Zudem mussten Signallieferungsgebühren von 6'359 Franken bezahlt werden, die aber in diesem Jahr laut BucheggbergNet wegfallen.

Die Versammlung befasste sich zudem mit einem Änderungsantrag für die Dienst- und Gehaltsordnung. Die bisherige Regelung habe immer wieder zu unterschiedlichen Auslegungen bei der jährlichen Verrechnung von Sitzungsgeldern, Halbtages- und Tagesansätzen bei Kommissionsmitgliedern und Funktionären geführt. Die Verrechnung erfolgte zu Lasten oder zugunsten der Gemeinde, aber nicht immer gleich.

Die neue Regelung beruhe bei den Sitzungen auf der Erfahrung, dass diese in der Regel 21⁄2 Stunden dauern. Mit einer Pauschale wird eine unnötige Sitzungsverlängerung verhindert. Bei allen übrigen Arbeitseinsätzen soll in Zukunft generell nach effektiv geleisteten Stunden verrechnet werden. Halbtages- und Tagespauschalen entfallen. Die Sitzungspauschale beträgt 75 Franken und der Stundenansatz 30 Franken, wobei pro Tag maximal acht Stunden entschädigt werden. Auch dieser Antrag wurde genehmigt. (uby)